Der Sexismus-Vorwurf gegenüber Bremerhavens ehemaligen CDU-Chef Michael Teiser erreichte auch den neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet. Der Präsident der Leibniz-Gemeischaft sprach in einem Brief von einem Skandal. Foto: dpa

Der Sexismus-Vorwurf gegenüber Bremerhavens ehemaligen CDU-Chef Michael Teiser erreichte auch den neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet. Der Präsident der Leibniz-Gemeischaft sprach in einem Brief von einem Skandal. Foto: dpa

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Bremerhaven

Sexismus-Debatte um Teiser erreicht Laschet

4. Februar 2021 // 20:08

Der Sexismus-Vorwurf gegen den Bremerhavener CDU-Politiker Michael Teiser erreichte sogar den neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet.

„Einfältig-reißerisch“

Teisers Vorwurf, die DSM-Direktorin Sunhild Kleingärtner sei nur noch nicht gefeuert worden, weil sie eine Frau sei, empörte den Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft dermaßen, dass er sich direkt in der Berliner CDU-Zentrale beschwerte. Das Besondere dabei: Die Mitgliedschaft in der renommierten Leibniz-Gemeinschaft sichert weitgehend die Finanzierung des DSM. Präsident Matthias Kleiner nannte Teisers Äußerungen „einfältig-reißerisch in der Sache, plump in der Form“. Er verurteile „Provokations-getriebene, sexistische Äußerungen auf das Schärfste.“

Was die Landesfrauenbeauftragte zu Teisers Äußerungen sagt, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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