Voice Over Piano mit Sara Dähn und Thomas Blaeschke im Grand Central Terminal des Deutschen Auswandererhauses.

Voice Over Piano mit Sara Dähn und Thomas Blaeschke im Grand Central Terminal des Deutschen Auswandererhauses.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

So lief das Konzert für Alltagshelden im Auswandererhaus

1. Mai 2020 // 13:00

Voice over Piano spielten am Donnerstag im Grand Central Terminal des Auswandererhauses – zwar ohne Publikum, dafür waren sie live auf Facebook und Instagram zu sehen.

Handys statt Publikum

Die Musiker standen am Donnerstagabend im Grand Central Terminal vor vier Handys, Tablets und einer Kamera. Wo sonst der Applaus des Publikums einsetzt und den Musikern eine kurze Verschnaufpausen verschafft, herrschte Ruhe. Dann verlegenes Lachen und dann hektisches Treiben: Die nächste Anmoderation, Noten sortieren, weiter geht’s.

Dank an Alltagshelden

Voice over Piano wollten mit ihrem Konzert allen Everyday-Heros (Alltagshelden) in der Corona-Zeit danken. Aber auch die Freundschaft und den Zusammenhalt in der Krise zwischen Deutschland und den USA über die Grenzen hinweg feiern.

Livestream Premiere für Auswandererhaus

Das Konzert war möglich geworden durch die Unterstützung des Magistrats, Bürgermeister Torsten Neuhoff und durch Simone Eick, Leiterin des Deutschen Auswanderermuseums, erzählt Blaeschke. Doch alles musste den aktuellen Richtlinien zur Einhaltung von ausreichend Abstand entsprechen. „Aber wir haben das gern gemacht“, sagt Simone Eick, „Hier wurden ja schon viele Konzerte gespielt, aber ein Livestream ist auch für uns Premiere“.

Livetalk mit den USA

Der gebürtige Bremer Hans-Jörg Niebergall ist seit Jahrzehnten US-Staatsbürger, wohnt in New York und wird live per Zoom ins Konzert geschaltet. „We´re all in this together, we have to get through this together“ (Wir stecken gemeinsam drin, wir müssen gemeinsam durch.), ist sein Credo in der Krise. Niebergall berichtet von mehr als einer Million Coronainfizierten in den USA und mehr als 60.000 Toten. Man rechne damit, dass sie Zahl bis zum Sommer auf 74.000 Tote steigen wird. Schwere Zeiten, in denen Aufmunterung gut tue: „Vielen Dank dafür, dass ihr uns mit eurer Musik so einen schönen Moment beschert“, sagt er.

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