Über 1300 Akten hat die Kriminalpolizei bei zwei Bremerhavener Vereinen beschlagnahmt. Sie sollen  Beweise für einen organisierten Sozialbetrug liefern. Bisher sind aber erst 180 geprüft und abgeschlossen worden.  Foto Pilick

Über 1300 Akten hat die Kriminalpolizei bei zwei Bremerhavener Vereinen beschlagnahmt. Sie sollen Beweise für einen organisierten Sozialbetrug liefern. Bisher sind aber erst 180 geprüft und abgeschlossen worden. Foto Pilick

Foto: Jensen/dpa

Bremerhaven

Sozialbetrug: 90 Bulgaren in einem Haus gemeldet

Von nord24
18. Mai 2016 // 11:00

Nach einem Bericht der Kriminalpolizei sollen 779 in Bremerhaven gemeldete Bulgaren die Stadt verlassen haben. Ihnen wird zum Teil Sozialbetrug vorgeworfen. In einem besonders drastischen Fall waren 90 Zuwanderer in einem Haus mit acht Wohnungen gemeldet. Als die Kripo das überprüfte, wohnt von den Gemeldeten kein einziger mehr dort.

Sozialbetrug: Ermittlungen auf Hochtouren

Die Polizei ermittelt wegen des jüngst aufgeflogenen massenhaften Sozialbetrugs in Bremerhaven. Sowohl gegen die Drahtzieher, die unter anderem in dem Verein „Agentur für Beschäftigung und Integration“ (ABI) vermutet werden, als auch gegen eine Vielzahl von Zuwanderern aus Osteuropa.

Der Polizei steht noch eine Menge Arbeit bevor

Die Ermittlungsgruppe „Beschäftigung“  ist inzwischen auf acht Mitarbeiter aufgestockt worden. Bisher sind 180 Akten abgeschlossen worden. Doch den Beamten steht noch eine Menge Arbeit bevor: Insgesamt sollen bei zwei Hausdurchsuchungen über 1300 Akten beschlagnahmt worden sein.

Immer informiert via Messenger
​Welcher Bremerhaven-Song ist der Beste?
755 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger