Dass der inzwischen angeklagte Selim Öztürk hinter dem massenhaften Sozialbetrug stecken soll, war anfangs nicht klar. Es gab zunächst die Angst im Jobcenter, dass die organsierte Kriminalität ihre Finger im Spiel haben könnte.

Dass der inzwischen angeklagte Selim Öztürk hinter dem massenhaften Sozialbetrug stecken soll, war anfangs nicht klar. Es gab zunächst die Angst im Jobcenter, dass die organsierte Kriminalität ihre Finger im Spiel haben könnte.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Sozialbetrug: Angst um Mitarbeiter im Jobcenter

13. November 2020 // 19:41

Der Prozess um den massenhaften Sozialbetrug geht weiter. Er offenbart die damalige Angst im Jobcenter: Steckt die organisierte Kriminalität dahinter?

„Gelddruckmaschine“

Das Jobcenter wurde durch den Sozialbetrug zwischen 2013 und 2016 schwer geschädigt. Um rund sechs Millionen Euro wurden die Kassen geplündert. Als das Ausmaß des Sozialbetrugs damals deutlich wurde, ordnete die Behördenleitung an, dass sich die Mitarbeiter nicht durch eigene Ermittlungen in Gefahr bringen sollen. Es war klar, dass jemand „eine Gelddruckmaschine entdeckt“ hat. „Und wir wussten nicht, wer dahintersteckt. Wer die Maschine kaputtmacht, gerät in Gefahr“, erklärte die Zeugin vom Jobcenter vor Gericht.

Wieso das Jobcenter nur zögerlich die fingierten Arbeitsverträge überprüfte, liest du am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG und schon jetzt auf NORD|ERLESEN.

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