Die Spanier kommen: Die Schlepp-Reederei Urag soll bis zum Jahresende verkauft werden. Ziel sei es dabei, die Arbeitsplätze zu erhalten, hieß es bei der Eigentümerin.

Die Schlepp-Reederei Urag soll bis zum Jahresende verkauft werden. Ziel sei es dabei, die Arbeitsplätze zu erhalten, hieß es bei der Eigentümerin.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Spanier wollen die Schlepper der Urag kaufen

Von Klaus Mündelein
5. Dezember 2016 // 20:01

Bis zum Jahresende soll die Unterweser-Reederei Urag verkauft werden. Interesse hat das spanische Schifffahrtsunternehmen Boluda. Die Verkaufsgespräche hat die Urag-Eigentümerin „Linnhoff Schiffahrt“ am Montag bestätigt. Urag hat 20 Hafen- und Offshore-Schlepper, 120 Mitarbeiter an Land und auf See und ist in den deutschen Nordsee-Häfen aktiv.

Jobs und Name der bleiben Urag erhalten

„Die Arbeitsplätze und der Name sollen erhalten bleiben“, sagte Linnhoff-Chefin Katharina Strümpell. Sie verwies auf das schwierige Marktumfeld der Urag. Die großen Reedereien geben den Kostendruck an die Schlepp-Reedereien weiter, und die Konkurrenz arbeitet in Verbünden.

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