Wer seinen Rundfunkbeitrag nicht zahlt, dessen Fall landet irgendwann auf dem Tisch der Stadtkasse und beschäftigt die Bremerhavener Verwaltung.

Wer seinen Rundfunkbeitrag nicht zahlt, dessen Fall landet irgendwann auf dem Tisch der Stadtkasse und beschäftigt die Bremerhavener Verwaltung.

Foto: Foto: Hartmann

Bremerhaven

Stadt Bremerhaven muss den Rundfunkbeitrag eintreiben

Von Maike Wessolowski
26. Oktober 2018 // 16:00

3126 Haushalte in Bremerhaven haben 2017 einfach keinen Rundfunkbeitrag gezahlt. Diese Fälle landen auf dem Tisch der Bremerhavener Stadtkasse. Die Mitarbeiter der Stadt müssen für die Landesrundfunkanstalten wie Radio Bremen versuchen, das Geld von den Schuldnern zu bekommen.

Befreiung von Rundfunkgebühr

Das Geld fließt dann allerdings nicht in die Stadtkasse, sondern an die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten. Bis 2013 gab es die "GEZ", die Gebühreneinzugszentrale. Seit 2013 muss jeder Haushalt 17,50 Euro Rundfunkbeitrag im Monat zahlen. Befreiung aus sozialen und gesundheitlichen Gründen ist möglich, muss aber auch vom Bürger beantragt werden.

Immer mehr "Nichtzahler"

Seit der Umstellung hat sich die Zahl der Haushalte, die nicht zahlen mehr als verdoppelt. Waren es 2013 noch 1512 Fälle im Jahr, sind es 2017 schon 3126 – ein Plus von 107 Prozent. Auch 2018, so schätzt die Stadtkasse Bremerhaven, wird sich der Trend fortsetzen.
Warum die Beitragspreller der Stadt schaden und wie groß der Aufwand in der Verwaltung ist, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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