Voll besetzter "Ankerplatz": Zum ersten Mal seit langer Krankheit trat Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert wieder öffentlich auf.

Voll besetzter "Ankerplatz": Zum ersten Mal seit langer Krankheit trat Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert wieder öffentlich auf.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Stadt lädt Einsame zum Fest ein

Von Susanne Schwan
27. Dezember 2015 // 12:09

An Heiligabend allein Zuhaus? Kommt nicht in die Tüte, wenn es nach Sozialamt und Wohlfahrtsverbänden geht: Im Gemeindesaal der Großen Kirche und im „Ankerplatz“ genossen rund 150 Gäste Geselligkeit, Live-Musik und Festessen. Das größte Weihnachtsgeschenk kam auf zwei Beinen und strahlte wie der Christbaum: Im „Ankerplatz“ trat Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert erstmals seit ihrer langen Krankheit wieder ins öffentliche Licht. Herzlicher Applaus hieß Brigitte Lückert von rappelvoll besetzten, festlich gedeckten Tischen im Seniorentreff willkommen. Auch Wilhelm Behrens, Vorsitzender des Seniorenbeirats, drückte sie kurz an sich. Mancher Gast setzte für die Weihnachtsfeier, die das Sozialamt seit rund 30 Jahren für Senioren ausrichtet, zum ersten Mal den Fuß in den städtischen Treffpunkt.

Die Seniorentreffs sind nicht ausgelastet

Wer hier erst mal nette neue Bekanntschaften findet, hofft Amtsleiterin Astrid Henriksen, besuche die Treffs dann auch öfter. Immerhin rund 35 000 Menschen über 60 Jahre leben in der Stadt, doch die sechs  städtisch unterhaltenen Seniorentreffpunkte sind meist nicht ausgelastet und bemühen sich sehr um „Nachwuchs“.

Alleinstehende sind bei Senioren willkommen

Der findet sich auch in der zweiten städtischen Weihnachtsfeier, die nachmittags in der "Großen Kirche" für Alleinstehende ausgerichtet worden war. Unter den knapp 50 vorwiegend älteren Gästen aus allen Stadtteilen pendelte abends mancher auch weiter in den "Ankerplatz". "Wunderschön", schwärmte eine 52-Jährige, "viel besser als zuhause zu hocken."

Zwei Feste könnten zu einem großen werden

Amtsleiterin Henriksen denkt nun darüber nach, die beiden Feste  - die eine gesponsort vom Verein Menschen-Erleben, die andere von der Stadt - möglicherweise zusammen zu legen.

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