Akkela Dienstbier und Manfred Wallenschus sind sehr enttäuscht, dass es für sie kein Happy End in Bremerhaven gab.

Akkela Dienstbier und Manfred Wallenschus sind sehr enttäuscht, dass es für sie kein Happy End in Bremerhaven gab.

Foto: Ullrich

Bremerhaven

Standesamt in Bremerhaven vermasselt Happy End

Von Susanne Schwan
4. Juli 2016 // 08:00

Das Brautpaar ist bitter enttäuscht: Nach elf Jahren wollten Akkela Dienstbier und Manfred Wallenschus nun doch noch heiraten. Und zwar in Bremerhaven, der Stadt ihrer Liebe. Doch das Standesamt war unerreichbar. Darum endet die Romanze aus der Not heraus in Worpswede.

Romantischer Antrag im Atelier

Während eines Wochendbesuchs hat der 64-Jährige seiner Lebensgefährtin unerwartet einen Antrag gemacht. Das war Anfang Juni, im romantischen kleinen Paul-Ernst-Wilke-Atelier am Deich. Denn dort arbeitet die Künstlerin derzeit. "Ich war überrascht und habe sofort Ja gesagt", erzählt die 53-Jährige. Eine Odyssee begann.

Im Standesamt war keiner erreichbar

Fast zwei Wochen versuchte sie vergeblich, jemanden telefonisch beim Standesamt zu erreichen. "Alles lief ins Leere. Oder auf Anrufbeantworter." Kein Rückruf kam. "Dabei ist Manfred gebürtiger Bremerhaven und wir lieben diese Stadt." Darum sollte der Wunsch-Trauort ein Bremerhavener Wahrzeichen sein. Im Simon-Loschen-Leuchtturm an der Schleuse wurde der Termin für die Hochzeit  geklärt. "Das wollte ich mit dem Standesamt besprechen."

Traum-Trauung im Leuchtturm wieder abgesagt

Akkela Dienstbier erreichte schließlich die Amtsleitung, die den Rückruf eines Mitarbeiters zusicherte. "Der kam aber nie", sagt die Braut. Darum haben sie jetzt schweren Herzens den Leuchtturm-Termin abgesagt. Geheiratet wird im August nun in Worpswede. "Dort klappte alles auf Anhieb." Im Standesamt war auf Nachfrage der Redaktion niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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