Seit gut fünf Monaten liegt die „Seuten Deern“ in ihrem Bett aus Sand und wartet auf die Abwracker. Aber die kommen nicht. Senat und Magistrat können sich bei der Aufteilung der Kosten nicht einigen.

Seit gut fünf Monaten liegt die „Seuten Deern“ in ihrem Bett aus Sand und wartet auf die Abwracker. Aber die kommen nicht. Senat und Magistrat können sich bei der Aufteilung der Kosten nicht einigen.

Foto: Schuldt/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Streit um Abwrackkosten für die „Seute Deern“

22. September 2020 // 19:45

Seit fünf Monaten steckt die „Seute Deern“ im Sand fest und wartet in Bremerhaven auf die Abwracker. Ein erbärmlicher Anblick. Aber es passiert nichts.

Drei Millionen Euro Kosten

Stadt und Land haben sich bei der Frage verkeilt, wer für die Abwrackkosten aufkommen soll. Drei Millionen Euro wird es kosten, die Ende August vergangenen Jahres im Museumshafen gesunkene Bark abzwracken und zu entsorgen.

Nicht aus dem Topf für den Neubau

Die Bundesregierung hatte klargestellt: Die 46 Millionen Euro, die der Bundestag für einen Neubau zur Verfügung gestellt hat, dürfen dafür nicht angetastet werden. Hafensenatorin Claudia Schilling (SPD) erwartet, dass Bremerhaven ein Drittel der Kosten übernimmt. Aber Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) sieht das anders.

Was ist die Stadt von den Kosten übernehmen will, lest auf NORD|ERLESEN.

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