Nirgendwo ist der Klimawandel so sichtbar wie in der Arktis. Die Erderwärmung ist hier zwei bis drei Mal so stark wie in anderen Weltregionen.

Nirgendwo ist der Klimawandel so sichtbar wie in der Arktis. Die Erderwärmung ist hier zwei bis drei Mal so stark wie in anderen Weltregionen.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Bremerhaven
Wissenschaft

Studie: Technische Eingriffe in Arktis stoppen Klimawandel nicht

Von nord24
5. Dezember 2019 // 18:45

Der globale Klimawandel ließe sich auch dann nicht aufhalten, wenn in der Arktis Millionen von Pumpen künstlich Eis erzeugen würden. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) gekommen.

Eisfreie Sommer hinauszögern

Nach einem Vorschlag von US-Forschern sollten mehrere Millionen windgetriebene Pumpen in der Arktis verteilt werden. Sie sollten im Winter Meerwasser auf das Eis aufbringen, damit es auf der Oberfläche anfriert. Dadurch könnten eisfreie Sommer in der Arktis um mehrere Jahrzehnte hinausgezögert werden.

Keine Wirkung außerhalb der Arktis

Die sommerliche Erwärmung der Arktis würde so um mehrere Grad abgeschwächt, teilte das AWI am Donnerstag mit. Die dadurch verstärkte Reflexion des Sonnenlichts wäre jedoch nicht ausreichend, um den Klimawandel außerhalb der Arktis zu bremsen, heißt es in Mitteilung. (lni)

Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Wie schlägt sich Werder Bremen im ersten Relegationsspiel gegen den 1. FC Heidenheim?

268 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger