Bis aus dem Eichenklotz ein runder Pfahl geworden ist, muss DSM-Schiffszimmermann Andreas Speetzen noch mächtig sägen und hobeln. Der aufgebockte Stamm wiegt etwa eine Tonne. 30 bis 35 Jahre werde die neue Sturmflutsäule sicherlich der Witterung trotzen, schätzt der Zimmermann.

Bis aus dem Eichenklotz ein runder Pfahl geworden ist, muss DSM-Schiffszimmermann Andreas Speetzen noch mächtig sägen und hobeln. Der aufgebockte Stamm wiegt etwa eine Tonne. 30 bis 35 Jahre werde die neue Sturmflutsäule sicherlich der Witterung trotzen, schätzt der Zimmermann.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

Sturmflutsäule kehrt zurück an den Weserdeich

Von Jürgen Rabbel
19. Juli 2016 // 19:00

Die Sturmflutsäule kehrt an den Weserdeich zurück. Sie musste 2011 wegen der Deicherhöhung weichen und wurde eingemottet.  Jetzt wird der Pfahl erneuert und an einem neuen Standort aufgestellt. 

Sturmflutsäule stammt aus dem Jahr 1975

Die Sturmflutsäule stammt aus dem Jahr 1975. Sie wurde vom Kuratorium zur Förderung des Deutschen Schiffahrtsmuseums errichtet, um an die ständige Gefahr zu erinnern. Die am Pfahl angebrachten Kupferringe zeigten die Höchstwasserstände der Jahre 1717, 1825, 1906, 1936, 1962 und 1973. An der Spitze der hölzernen Säule war eine Kupferplastik des Künstlers Gerhard Olbrich montiert.

Neuer Pfahl entsteht aus Eichenstamm

Zurzeit formt DSM-Schiffszimmermann Andreas Speetzen mit einem Elektrohobel aus einem 90 Jahre alten Eichenstamm einen neuen Pfahl. Aus dem Quadrat wird zunächst ein Achteck, dann ein 16- und 32-Eck, „bis die vorgegebene Rundung perfekt ist“, erklärt Speezen die nächsten Schritte. „Um die 33 Zentimeter Durchmesser muss die Säule haben, damit die sechs bronzenen Sturmflutmarken montiert werden können.“

Neuer Standort für Denkmal

Aufgestellt wird die Sturmflutsäule aus Deichschutzgründen nicht mehr auf der Wasserseite, sondern an der Treppe in Höhe der Behindertenrampe am Mediterraneo.

Bis aus dem Eichenklotz ein runder Pfahl geworden ist, muss DSM-Schiffszimmermann Andreas Speetzen noch mächtig sägen und hobeln. Der aufgebockte Stamm wiegt etwa eine Tonne. 30 bis 35 Jahre werde die neue Sturmflutsäule sicherlich der Witterung trotzen, schätzt der Zimmermann.

Die Sturmflutsäule: Der Bildhauer Gerhard Olbrich schuf das Denkmal 1975. Bis 2011 stand es am Deich.

Foto: Rabbel

Bis aus dem Eichenklotz ein runder Pfahl geworden ist, muss DSM-Schiffszimmermann Andreas Speetzen noch mächtig sägen und hobeln. Der aufgebockte Stamm wiegt etwa eine Tonne. 30 bis 35 Jahre werde die neue Sturmflutsäule sicherlich der Witterung trotzen, schätzt der Zimmermann.

Auf den Bronzeringen sind die Jahreszahlen 1717, 1825, 1906, 1936, 1962 und 1973 zu lesen. Sie werden am Pfahl angebracht und zeigen die Höchstwasserstände.

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