Es sind Hinterlassenschaften wie diese Überreste eines Grill, die die Anwohner der Surheider Baggerkuhle verärgern. Der Müll lag nur drei Tage nach einer Müllsammel-Aktion des ASV an dem Gewässer.

Es sind Hinterlassenschaften wie diese Überreste eines Grill, die die Anwohner der Surheider Baggerkuhle verärgern. Der Müll lag nur drei Tage nach einer Müllsammel-Aktion des ASV an dem Gewässer.

Foto: Teichmann

Bremerhaven

Surheider Baggerkuhle: Baden trotz Verbots

14. September 2020 // 12:21

Ärger an der Baggerkuhle: Anwohner reklamieren regelmäßige Verstöße gegen das Badeverbot und die Corona-Regeln. Den Behörden ist das Problem bekannt.

Häufige Regelverstöße

Anwohner der Surheider Baggerkuhle beschweren sich, dass trotz Bade- und Grillverbots und Corona-Regeln Menschen dort baden gehen, Abstandsregeln missachten und ihren Müll hinterlassen. Die Polizei Bremerhaven appelliert an die Bürger, Verstöße zu melden.

Blaualgengefahr

Die Baggerkuhle ist ein Wasserschutzgebiet. Deshalb sind rund um das Gewässer Camping, Feuermachen und das Hinterlassen von Müll verboten und werden strafrechtlich verfolgt.

Mögliche Belastung durch Blaualgen

Zudem ist die Baggerkuhle Privatgelände, Eigentümer sind die Stadtwerke Bremerhaven (SWB), die es an den Angelsportverein Bremerhaven-Wesermünde (ASV) verpachtet haben. Da es vom ASV als Angelgewässer genutzt wird, werden dort keine Tests zur Wasserqualität durchgeführt. So besteht die Gefahr einer Belastung durch Blaualgen – ein weiterer Grund für das Badeverbot.

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