Ein Klick, und schon ist der vermeintlich kostenlose Film auf dem heimischen Rechner. Doch das kann sehr teuer werden, warnt die Verbraucherzentrale Bremen.

Ein Klick, und schon ist der vermeintlich kostenlose Film auf dem heimischen Rechner. Doch das kann sehr teuer werden, warnt die Verbraucherzentrale Bremen.

Foto: Hildenbrand/dpa

Bremerhaven

Teures Kinovergnügen auf dem heimischen Sofa

4. Juli 2020 // 16:10

Den neueste Kino-Streifen zu genießen ganz ohne einen Schritt vor die Haustür machen zu müssen, ist beliebt. Doch der Spaß hat seine Tücken.

Darauf weist Matthias Hufländer von der Verbraucherzentrale Bremen hin. Insgesamt haben die Verbraucherschützer in den vergangenen Wochen mehr als 10000 Ratsuchende im Land Bremen beraten. Sie alle hatten Anwaltsschreiben wegen angeblich illegaler Verbreitung von Filmen oder TV-Serien im Internet erhalten.

915 Euro pro Film

Sie sollten zumeist mehrere Hundert Euro an die Rechteinhaber zahlen. „915 Euro für einen aktuellen Kinofilm sind dabei keine Seltenheit“, sagt Hufländer.

Wer die Kosten für seriöse Internet-Anbieter wie Netflix, Prime Video & Co scheue, werde im weltweiten Web schnell bei vermeintlich kostenfreien Streamingdienst-Anbietern fündig, warnt Hufländer: „Hier tummelt sich aber eine Vielzahl digitaler Abzocker.“

Was Filmfans tun können, die bereits auf die Streamingdienste reingefallen sind und welche Dienste man besser nicht nutzt, lest Ihr am Sonntag, 5. Juli 2020 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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