Die Zeiten, in denen zahlreiche Hunde im Tierheim Bremerhaven auf neue Besitzer warteten, ist derzeit vorbei.

Die Zeiten, in denen zahlreiche Hunde im Tierheim Bremerhaven auf neue Besitzer warteten, ist derzeit vorbei.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Tierheime werden immer öfter zur Zielscheibe

9. April 2021 // 19:00

Viele Menschen haben sich während der Corona-Pandemie ein Haustier zugelegt. In den Tierheimen sorgt das für leere Zwinger - und viel Frust.

Fast eine Million neue Haustiere

Die Corona-Krise hat einen wahren Haustier-Boom ausgelöst. Dem deutschen Tierschutzbund zufolge zogen im Jahr 2020 fast eine Million Tiere neu in die Haushalte der Republik ein. Die Folge: Viele Tierheime sind leer, Züchter haben keinen Nachwuchs mehr, im Internet werden von dubiosen Anbietern teils horrende Summen für Welpen verlangt. Entsprechend frustriert sind manche Interessenten, die im Tierheim leer ausgehen.

Tierheimleiterin: „Der Ton wird rauher“

Viele Tierheime berichten von zunehmenden Beleidigungen und massiven Drohungen vonseiten der „Tierfreunde“. „Viele verstehen nicht, dass sie bei uns nicht mal eben ein Tier mitnehmen können“, sagt eine Tierheimleiterin aus der Region. „Der Ton wird rauher.“ Inzwischen hat sich auch der Deutsche Tierschutzbund des Themas angenommen. Sprecherin Lea Schmitz bezeichnet es als „bundesweites Problem“ und kennt sogar Fälle, in denen Tierheim-Mitarbeiter Morddrohungen erhalten hätten.

Warum die Tierheime in Bremerhaven und im Cuxland mit einer „Rückgabewelle“ nach Ende der Pandemie rechnen, lest ihr am Sonnabend in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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