Nächster Verhandlungstag nach der tödlichen Messerattacke in Bremerhaven-Lehe.

Nächster Verhandlungstag nach der tödlichen Messerattacke in Bremerhaven-Lehe.

Foto: Symbolfoto: Steffen/dpa

Bremerhaven

Tödliche Messerattacke in Bremerhaven: Angeklagter wurde aus Wohnung geschmissen

Von Maria Sandig
20. Dezember 2019 // 13:15

Ein halbes Jahr nach den tödlichen Messerstichen in Bremerhaven müssen sich eine 48-Jährige und ein 57-Jähriger wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Bremen wirft beiden vor, einen 54-Jährigen hinter dem Edeka in der Hafenstraße im Mai erstochen zu haben. Am Freitag wurde der Prozess fortgesetzt.

Noch kein psychiatrisches Gutachten

Die Angeklagten schweigen nach wie vor. Da der Sachverständige Dr. med. Frank Lindemann aus Krankheitsgründen nicht zur Verhandlung erschien, gibt es bisher kein Gutachten über die psychische Verfassung der Beschuldigten.

Wohnung vor der Tat gekündigt

Zum Prozesstag verlas der Richter lediglich zwei weitere Urkunden. Der Vermieter des Hauptangeklagten Thomas N. habe ihm im April die Wohnung gekündigt. Durch lautstarke Diskussionen unter Alkoholeinfluss seien er und seine Partnerin Stefanie R. negativ aufgefallen. Die Beschwerden der Nachbarn führten zur Kündigung. Der Vermieter sah eine hohe Gefährdung der Hausbewohner.
Mehr zum Mordprozess lest ihr in Kürze auf norderlesen.de und in der Samstagsausgabe der NORDSEE-ZEITUNG.

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