Traurig: Ein Delfin-Jungtier starb qualvoll in Argentinien, weil Strandbesucher Selfies mit dem Tier machen wollten.

Traurig: Ein Delfin-Jungtier starb qualvoll in Argentinien, weil Strandbesucher Selfies mit dem Tier machen wollten.

Foto: Symbolfoto Seidel, dpa

Bremerhaven

Touristen lassen Delfin-Baby unter Sonnenstrahlen sterben

Von nord24
18. Februar 2016 // 19:45

Einem Delfin-Baby in Argentinien hat der Selfie-Eifer von Strandbesuchern den Tod gebracht. Der kleine Franciscana-Delfin war im Badeort Santa Teresita, rund 250 Kilometer südöstlich von Buenos Aires, von Touristen im seichten Wasser gefunden und an den Strand gebracht worden, wie das Nachrichtenportal Infonews am Donnerstag berichtete. Das Delfin-Baby wurde von Hand zu Hand weitergegeben und auf den Sand gelegt, während die Schaulustigen Selfies mit dem Delfin schossen. Das Tier starb nach Angaben der Umweltschutzorganisation Vida Silvestre unter den Sonnenstrahlen an Dehydratisierung.

Keiner bringt das Delfin-Baby zurück ins Wasser

"Gebt es zurück ins Wasser", rufen einige Frauenstimmen in einem Video auf Youtube. Doch niemand tut es. Kinder sind zu sehen, wie sie das Tier auf dem Sand streicheln. Immer mehr Menschen kommen mit ihren Smartphones hinzu und stehen um den Delfin herum. Mehrere Tierschutzorganisationen reagierten mit einem dringlichen Aufruf, nicht Selbstdarstellungsdrang vor den Schutz der Tiere zu stellen. Das traurige Youtube-Video aus Santa Teresita:

Immer informiert via Messenger
Schickt ihr euer Kind zur Schule?
158 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger