Deutschlands einzige Hochseeinsel möchte sich im Tourismus weiterentwickeln.

Deutschlands einzige Hochseeinsel möchte sich im Tourismus weiterentwickeln.

Foto: Rabbel

Bremerhaven
Der Norden

Überirdische Leckerbissen und unterirdische Bunker - ab nach Helgoland!

Von Laura Nowak
12. Mai 2017 // 17:00

Rote Felsen, weißer Strand und bunte Hummerbuden:  Helgoland ruft! Ab dem 20. Mai geht es wieder mit dem Schiff von der Seebäderkaje in Bremerhaven zur einzigen Hochseeinsel Deutschlands. Ob Robbenliebhaber oder Gourmet, hier ist für jeden was dabei.

Alles andere als überfüllt

Auf Helgoland leben rund 1400 Menschen, im Winter sind es ungefähr 1000 Einwohner. Zum Vergleich: Alleine in Schifferdorferdamm in Bremerhaven lebten 2016 über 2500 Einwohner.

Nordisch schlemmen

Auf der Insel gibt es zahlreiche Leckereien. Knieper, die großen Scheren des Taschenkrebses, sind ebenso eine Spezialität wie Hummer und Dorsch. Auch der Eiergrog aus Zucker, Eigelb, Rum und Weinbrand gehört zu Helgoland wie das felsige Wahrzeichen Lange Anna.

6700 Tonnen Sprengstoff

Doch Helgoland war nicht immer ein Ausflugsziel. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war die Insel ein Marinestützpunkt. Im April 1945 wurde sie durch einen Luftangriff fast vollständig zerstört. Zwei Jahre später versuchten die Engländer außerdem alle Militäranlagen auf der Insel zu sprengen. Dafür benutzten sie 6700 Tonnen Sprengstoff.

Besichtigung der unterirdischen Bunker

Das gelang zwar nicht, aber die roten Felsen waren trotzdem ein Trümmerfeld. Ab 1952 wurde die Insel wieder aufgebaut. Nun kann man an einer Führung teilnehmen, um die Bunker unter den roten Felsen zu besichtigen. Auch Geschichtsrundgänge werden angeboten.

Die Düne vor Helgoland

Die Badedüne vor Helgoland lockt mit feinstem Sand. Mit der Fähre geht es von den roten Felsen aus zu zwei Stränden, dem Flugplatz, dem Zeltplatz und vielen bunten Bungalows. Auch Surfen und Kajak-Fahren ist hier möglich.

Seehund in Sicht

Dabei genießen Besucher der Düne einen ganz besonderer Anblick: In Sichtweite sonnen sich Robben und Seehunde. Auch Vogelfreunde kommen auf ihre Kosten: Auf den Inselfelsen tummeln sich unter anderem Basstölpel und Trottellummen. Wer Kegelrobben-Babys sehen möchte, muss die Insel allerdings im Winter besuchen. Sie kommen im November und Dezember zur Welt.          

Überirdische Leckerbissen und unterirdische Bunker - ab nach Helgoland!

Die "Lange Anna" ist das Wahrzeichen von Helgoland.

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Überirdische Leckerbissen und unterirdische Bunker - ab nach Helgoland!

Die Düne: Viel Natur und Ruhe.

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Überirdische Leckerbissen und unterirdische Bunker - ab nach Helgoland!

Robben und Seehunde tummeln sich auf dem Strand der Düne.

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