Ein unscheinbarer grauer Kasten mit spektakulärer Technik: An Bord des Warcks der „Seute Deern“ stellt das Deutsche Schifffahrtsmuseum den 3D-Scanner und die Firma vor, die das gesamte Schiff dreidimensional an vier Milliarden Punkten vermisst.

Ein unscheinbarer grauer Kasten mit spektakulärer Technik: An Bord des Warcks der „Seute Deern“ stellt das Deutsche Schifffahrtsmuseum den 3D-Scanner und die Firma vor, die das gesamte Schiff dreidimensional an vier Milliarden Punkten vermisst.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Verkohlte „Seute Deern“ wird rundum vermessen

27. August 2020 // 17:35

Es riecht immer noch brenzlig auf dem Wrack. Überall an Bord Scherben, schwarze müffelnde Holzkohle. Die „Seute Deern“ ist nicht mehr zu retten. Doch das Bremerhavener Wahrzeichen am Alten Hafen soll der Nachwelt anders erhalten bleiben: Als virtuelles dreidimensionales Modell.

Vier Milliarden Laser-Schüsse auf das Wrack

Möglich machen wird es ein High-Tech-Scanner-Verfahren. Das hat das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Auftrag gegeben. Finanziert wird es mit 267.000 Euro aus Bundesfördermitteln. Darin ist aber mehr enthalten als das Vermessen und Auswerten von vier Milliarden Laser-Punkten und Messdaten.

3-D-Scanner vermisst und löst Rätsel zur Konstruktionsweise

Denn noch verwertbare, restaurierbare und museal ausstellbare Teile des vor einem Jahr ausgebrannten und untergegangenen Seglers sollen geborgen werden. Und auch vermessen. Denn das Nationalmuseum will die exakte Konstruktionsweise der „Deern“ erforschen und präzise nachvollziehbar machen.

Wie das Scannen funktioniert und wie es aussieht auf dem Schiffswrack, seht und lest ihr auf NORD|ERLESEN, inklusive Video.

Immer informiert via Messenger
Sind die Beschränkungen für Privatfeiern richtig?
170 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger