Warnstreik bei der „Nordsee“: Die Beschäftigten setzen sich für einen Sozialtarifvertrag ein. Die Unsicherheit ist groß. Foto Scheer

Warnstreik bei der „Nordsee“: Die Beschäftigten setzen sich für einen Sozialtarifvertrag ein. Die Unsicherheit ist groß. Foto Scheer

Foto: Scheer

Bremerhaven

Warnstreik bei „Nordsee“: Hängepartie für Beschäftigte

19. August 2020 // 17:35

Warnstreik bei der „Nordsee“: Beschäftigte fordern einen Sozialtarifvertrag - und einen Verbleib des traditionsreichen Unternehmens in der Seestadt.

Gewerkschaft NGG organisiert Warnstreik

Organisiert hat den zweiten Warnstreik die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG). Sekretär Moritz Steinberger unterstützt die Nordsee-Mitarbeiter. Auch Doris Achelwilm, Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ aus Bremen, sprach mit den Beschäftigten und nahm ihre Sorgen auf, genau wie der ehemalige Betriebsrat Wolfgang Richter.

Dialog auf Augenhöhe gefordert

Weitere Streiks, auch mehrtägige, werden von allen Beteiligten nicht ausgeschlossen, sollte nicht ein ernsthafter Dialog auf Augenhöhe von der Geschäftsführung aufgenommen werden. Betriebsrat Eckard Tants hofft, dass sich dann auch mehr der rund 120 Beschäftigten der Nordsee-Verwaltung beteiligen. Am Mittwoch war es nur ein Bruchteil.

Sprecher: Tauschen uns konstruktiv aus

Nordsee-Sprecher Torsten Rössing teilte mit, dass man seit dem letzten Warnstreik und auch schon davor regelmäßig und sehr konstruktiv mit den gewählten Arbeitnehmervertretern spreche. Über das Auftreten der NGG sei man verwundert.

Wie die Stimmung bei den Beschäftigten ist und warum sie Klarheit für die Zukunft fordern, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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