Kerstin Suhling stammt aus Bremerhaven und arbeitet derzeit für die deutsche Botschaft in der ruandischen Hauptstadt Kigali.

Kerstin Suhling stammt aus Bremerhaven und arbeitet derzeit für die deutsche Botschaft in der ruandischen Hauptstadt Kigali.

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Bremerhaven

Warum diese Bremerhavenerin in der ganzen Welt zu Hause ist

Von nord24
19. Mai 2016 // 15:00

Kerstin Suhling stammt aus dem Bremerhavener Stadtteil Surheide. Dorthin kommt sie aber nur noch etwa einmal im Jahr, um ihre Familie zu besuchen. Ansonsten ist die 50-Jährige in der ganzen Welt zu Hause. Sie arbeitet nämlich als Fremdsprachenassistentin im diplomatischen Dienst für das Auswärtige Amt. Zurzeit lebt Kerstin Suhling in Kigali, der Hauptstadt des ostafrikanischen Staates Ruanda. Zuvor hat sie schon in Kolumbien, Brasilien und Südkorea gearbeitet. Dorthin kam Suhling, nachdem sie zunächst eine Stelle im Bremerhavener Fischereihafen angenommen hatte.

Über den Fischereihafen in den diplomatischen Dienst

1985 machte sie ihr Abitur am damaligen Schulzentrum Bürgerpark. Danach absolvierte sie die Fremdsprachenschule an den Kaufmännischen Lehranstalten. Dann arbeitete sie zunächst als Fremdsprachenkorrespondentin und Exportsachbearbeiterin bei einem Betrieb im Fischereihafen. Ende der 80er Jahre bewarb Suhling sich schließlich beim Auswärtigen Amt in Bonn. Seit 1990 arbeitet sie als Fremdsprachenassistentin im diplomatischen Dienst.

Ständige Reisen haben ihr Wesen verändert

Ihre ständigen Reisen hätten sie durchaus verändert, sagt Suhling: "Ich bin geduldiger geworden. Es funktioniert halt nicht immer überall alles so verlässlich wie in Deutschland. In exotischen Ländern fällt zum Beispiel öfter mal der Strom aus. Darüber kann man sich aufregen – oder einfach eine Kerze anzünden und daran denken, dass davon nun nicht die Welt untergeht und das Licht schon irgendwann wiederkommt."  

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