An ihm müssen die Pinguins-Profis am Freitag vorbeikommen: Red-Bull-Torhüter David Leggio.

An ihm müssen die Pinguins-Profis am Freitag vorbeikommen: Red-Bull-Torhüter David Leggio.

Foto: Hase/dpa

Bremerhaven

Warum nicht wieder bei Red Bull München punkten?

Von Matthias Berlinke
19. Januar 2017 // 17:18

von Matthias Berlinke Vorzeitig die Flinte ins Korn werfen? Nicht mit den Fischtown Pinguins. Trotz der klaren Außenseiterrolle tritt der Bremerhavener DEL-Klub mit großem Optimismus beim deutschen Meister EHC Red Bull München an. Gespielt wird am Freitag um 19.30 Uhr (Olympia-Eissportzentrum).

Jordan George oder David Zucker - einer muss sitzen

Den Pinguins ist in dieser Saison bereits ein Überraschungs-Coup gegen die Oberbayern gelungen. Im Oktober gewannen die Seestädter das erste Match in München mit 2:1. Warum soll es am Freitag keine Wiederholung geben? Außerdem: Bis auf den verletzten Angreifer Sami Venäläinen können die Pinguins aus dem Vollen schöpfen. 20 Feldspieler haben die Reise in den Süden der Republik angetreten. Ein Profi muss vor Spielbeginn noch von der Kaderliste gestrichen werden. Erwischen wird es nach Lage der Dinge Jordan George oder David Zucker.

Christoph Körner ist nach seinem Abstecher in die DEL 2 wieder dabei

Christoph Körner ist nach seinem Intermezzo als Förderlizenzspieler in der DEL 2 bei den Heilbronner Falken wieder im Aufgebot der Bremerhavener. Er soll gegen München auch zum Einsatz kommen.

Ein höherer Rückstand ist kaum noch aufzuholen

"Wir wissen, was uns in München erwartet", sagt Trainer Thomas Popiesch. "Wir dürfen nicht zu viel an leichten Scheibenverlusten hergeben. Die können tödlich sein." Es gilt, einen Zwei- oder Drei-Tore-Rückstand auf jeden Fall zu vermeiden. Ein solches Malheur lässt sich wohl kaum reparieren. "Mit einer Führung im Rücken spielen die Münchener noch stärker auf. Dann stehen sie so kompakt, dass kaum etwas auszurichten ist", sagt Popiesch. "Es spielt keine Rolle für uns, ob Red Bull auf Akteure wie Kastner oder Kahun verzichten muss. Die, die da für München auflaufen, sind so oder so bärenstark."

Mit Videos auf Red Bull München einstimmen

In der taktischen Besprechung für das München-Spiel greift Popiesch in die Psychologie-Kiste. Der Coach zeigt den Spielern Videoausschnitte vom 2:1-Sieg im Oktober. "Aber nicht nur die beiden Tore", sagt Popiesch. "Da gab es noch andere tolle Aktionen meiner Mannschaft. Es hätten mehr Tore für uns fallen können."

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