Auch Schlafpsychologin Dr. Megan Dapprich-Crawford schläft momentan schlechter als gewöhnlich.

Auch Schlafpsychologin Dr. Megan Dapprich-Crawford schläft momentan schlechter als gewöhnlich.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Warum wir in der Corona-Zeit schlechter schlafen

12. Mai 2020 // 10:00

Die Corona-Krise hat viele Nebenwirkungen, die das tägliche Leben beeinflussen, selbst wenn man nicht infiziert ist. Eine davon ist besonders zermürbend: Schlaflosigkeit. Auch Dr. Megan Dapprich-Crawford von der University of Strathclyde in Glasgow schläft aktuell nicht so gut wie sonst - und sie weiß warum.

Stress-Faktor Corona

Die Corona-Krise ist ein weitreichender Stress-Faktor, der alle betrifft, erklärt die Schlafpsychologin, die zurzeit mit ihrer Familie in Bremerhaven lebt. Die Situation sei von einer Flut an Informationen und zugleich von Ungewissheit geprägt. Diese Belastung könne die Menschen vom Schlafen abhalten. Zusätzlich ist es eine einsame Zeit und auch das könne zur Schlaflosigkeit beitragen.

Ein traumatisches Erlebnis

„In Großbritannien wird die Situation mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg verglichen, weil es ein traumatisches Erlebnis für die gesamte Gesellschaft ist“, sagt Megan Dapprich-Crawford. Deshalb untersuchen Wissenschaftler aktuell die Auswirkung dieser Extremsituation auf das Schlafverhalten.

Was man gegen Schlafprobleme tun kann und warum sich auch unsere Träume verändern, lest ihr auf norderlesen.de.

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