Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), konferieren per Videoschalte mit den Ministerpräsidenten der Länder. Am 22. März findet der nächste Bund-Länder-Gipfel zu den Corona-Maßnahmen statt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), konferieren per Videoschalte mit den Ministerpräsidenten der Länder. Am 22. März findet der nächste Bund-Länder-Gipfel zu den Corona-Maßnahmen statt.

Foto: picture alliance/dpa/Bundesregierung

Bremerhaven

Warum wir keine ängstlichen Politiker wollen

11. März 2021 // 20:55

Beim Bund-Länder-Corona-Gipfel geht es immer bis tief in die Nacht. Jeder Länderchef will den besten Vorschlag machen.

Blick auf Wahlen

„Bevorstehende Wahlen wirken sich auf jeden Fall auf die Gemengelage aus“, sagt der Bremer Politikwissenschaftler Prof. Andreas Klee. „Spätestens ein halbes Jahr vor einer Wahl sind Politiker Opportunisten genug, um zu schauen, womit sie punkten können.“

Lockerungen erwünscht

„Die Gesellschaft will Lockerungen - da wäre es sehr unklug, wenn sich ein Politiker vor einer Wahl als einer präsentieren würde, der auf die Bremse tritt“, sagt Klee. „Die Leute wollen keine ängstlichen Politiker.“

Warum so ein Gipfeltreffen nicht einfach mal früher beginnt und immer bis spät in die Nacht dauern muss, warum Angela Merkel sich nicht mehr durchsetzen kann und was das alles mit Wahlen zu tun hat, lest ihr im Interview mit Prof. Andreas Klee bei NORD|ERLESEN.

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