Seemann Antonio Zorrilla (l) und Seemannsdiakon Thomas Reinold unterhalten sich im Seemannsclub "Welcome“ in Bremerhaven

Seemann Antonio Zorrilla (l) und Seemannsdiakon Thomas Reinold unterhalten sich im Seemannsclub "Welcome“ in Bremerhaven

Foto: Dittrich/dpa

Bremerhaven

Weihnachten allein: Seeleute sitzen fest

Von Janet Binder
23. Dezember 2020 // 10:00

Seeleute sind es gewohnt, Weihnachten nicht zu Hause zu sein. Doch dieses Jahr sind viele wegen Corona unfreiwillig ohne ihre Familie.

Es fehlen die Gäste im Seemannsclub

Wegen der Corona-Pandemie fehlen den Seemannsclubs in den norddeutschen Häfen die Besucher: Viele Seeleute trauten sich aus Angst vor Ansteckung nicht von Bord, sagt der Bremerhavener Seemannsdiakon Thomas Reinold und Leiter des „Seamen’s Club Welcome“.

Seeleute sind gefangen auf ihrem Schiff

„Es gibt aber auch Fälle, da verbietet es der Kapitän oder die Reederei.“ Anke Wibel, Diakonin im Hamburger Seemannsclub Duckdalben, weiß von Fällen, bei denen Seeleute seit Mai nicht vom Schiff gekommen sind. „Das macht sie zu Gefangenen auf ihren eigenen Schiffen“, sagt sie.

Was das für die Seeleute bedeutet, liest du auf NORD|ERLESEN.

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