Auch bei der Eröffnung der Ausstellung „Mit anderen Augen“ konnten Fatina Zaki (links) und Mona Alfil aus dem „Netzwerk“ der Kreuzkirche nicht von ihren Kameras lassen und fotografierten die Gästeschar im „Fischkai 57“.  Foto Scheschonka

Auch bei der Eröffnung der Ausstellung „Mit anderen Augen“ konnten Fatina Zaki (links) und Mona Alfil aus dem „Netzwerk“ der Kreuzkirche nicht von ihren Kameras lassen und fotografierten die Gästeschar im „Fischkai 57“. Foto Scheschonka

Foto: Gehrke

Bremerhaven

Wie Flüchtlinge auf die Stadt blicken

Von nord24
5. Mai 2016 // 19:02

Wie Flüchtlinge sich und die Stadt sehen, dokumentiert eine Fotoausstellung im "Fischkai 57", die am Donnerstag  eröffnet wurde. Die Aufnahmen sind das Ergebnis eines Projektes der Kreuzkirche, bei dem acht Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan  über mehrere Monate hinweg von dem pensionierten Kunst- und Politiklehrer Norbert Otto angeleitet wurden.

Anfangs keinerlei Erfahrung mit Fotografie

Die meisten Flüchtlinge hatten bis dato keinerlei Erfahrung mit Fotografie, von Handy-Selfies mal abgesehen. „Es ist enorm, was sie in dieser Zeit dazu gelernt haben“, sagt Otto, der Spiegelreflexkameras und Wechselobjektive gebraucht angeschafft und vorfinanziert hat.

Jede Möglichkeit zum Lernen genutzt

Bemerkenswert, so der Lehrer, sei das Interesse der beiden jungen Frauen aus Afghanistan. Sie würden alle Lernmöglichkeiten intensiv und begierig wahrnehmen, da ihnen in ihrer Heimat der Schulbesuch, das Radfahren und auch das Schwimmen verboten waren. Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni, täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehn.

Immer informiert via Messenger
​Welcher Bremerhaven-Song ist der Beste?
45 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger