Schmücken gegen den Corona-Frust: Emina und Martin Seiffert vom Hotel Haverkamp wollen sich und den wenigen Geschäftsreisenden, die sie noch beherbergen dürfen, die Vorweihnachtszeit so angenehm wie möglich machen.

Schmücken gegen den Corona-Frust: Emina und Martin Seiffert vom Hotel Haverkamp wollen sich und den wenigen Geschäftsreisenden, die sie noch beherbergen dürfen, die Vorweihnachtszeit so angenehm wie möglich machen.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Wie geht es mit dem Gastgewerbe in Bremerhaven und umzu weiter?

26. November 2020 // 20:05

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern ist weiter unklar, ob das Gastgewerbe an den Feiertagen öffnen darf. Der Frust an den Rezeptionen ist groß.

Hotel- und Gastgewerbe im Blindflug

Eigentlich wollten Bund und Länder mit ihren Corona-Beschlüssen eine Richtung für die kommenden Wochen vorgeben. Das Hotel- und Gastgewerbe befindet sich dagegen weiter im Blindflug. Wie werden Weihnachten und Silvester aussehen? Eine Antwort darauf blieb die Politik schuldig. Hotelier Piet Rothe, zugleich Dehoga-Chef in Bremerhaven, sagt: „Das ist deprimierend für alle Beteiligten.“

„Wollen nicht auf Produkten sitzen bleiben“

Bis zum 15. Dezember wollen Bund und Länder erneut darüber verhandeln, ob Gastronomie und Hotels ab dem 20. Dezember öffnen dürfen. Für Natascha Grotjohann vom Romantikhotel „Bösehof“ in Bad Bederkesa kommt das zu spät. „Wir müssen die Vorräte für das Weihnachtsessen jetzt bestellen“, sagt sie. Sie mag sich gar nicht vorstellen, „am Ende eines so katastrophalen Geschäftsjahrs auch noch auf den Produkten sitzen zu bleiben“. (fk)

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