Mit dem Heck voran schipperte das 77 Meter lange U-Boot „Wilhelm Bauer“ am Haken des Schleppers „Pauline“ in Richtung Kaiserhafen I. Allein bis zum Neuen Hafen mussten vier Brücken passiert werden. Gebremst und in Position gebracht wurde der Schleppzug vom Bremenports-Schlepper „Albatros“.

Mit dem Heck voran schipperte das 77 Meter lange U-Boot „Wilhelm Bauer“ am Haken des Schleppers „Pauline“ in Richtung Kaiserhafen I. Allein bis zum Neuen Hafen mussten vier Brücken passiert werden. Gebremst und in Position gebracht wurde der Schleppzug vom Bremenports-Schlepper „Albatros“.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

„Wilhelm Bauer“ zieht im Schneckentempo um

16. November 2020 // 20:17

Das Technikmuseum „Wilhelm Bauer“ ist umgezogen. Zahlreiche Schaulustige begleiteten das Verholmanöver am Alten und Neuen Hafen.

Platz der „Seuten Deern“

Im Schlepptau des kleinen Mehrzweckschiffs „Paulina“ trat das U-Boot seine Reise zum Werftaufenthalt am Montagmittag gegen 12 Uhr mit dem Heck voran an.

Lange bevor sich der Schleppzug auf den Weg machen konnte, war mächtig Bewegung im Alten Hafen. Um Platz für das Manöver zu schaffen, musste nämlich zunächst das Museumsschiff „Seefalke“ aus dem Weg bugsiert werden. Der Hochseeschlepper liegt jetzt am ehemaligen Liegeplatz der „Seuten Deern“.

Langwieriges Manöver

Das eigentliche Verholmanöver für die „Wilhelm Bauer“ begann um kurz nach 12 Uhr mit der Passage der Holländer-Klappbrücke. „Paulina“ zog das 77 Meter lange U-Boot mit seinem angeschweißten Laufsteg-Ponton ganz sachte im Schritttempo durch das Nadelöhr. Gebremst und in Position gebracht wurde der Schleppzug vom Bremenports-Schlepper „Albatros“. Während auch der enge Durchlass an der Glasbrücke ruck, zuck durchschwommen war, gestaltete sich das Manöver bei den beiden Klappbrücken zum Neuen Hafen etwas schwieriger und langwieriger.

Arbeiten bis April

Gegen 13 Uhr war aber auch dieser Engpass auf der Passage in den Kaiserhafen I genommen. Rund 600.000 Euro investiert der Verein Technikmuseum „Wilhelm Bauer“ in Umbau- und Konservierungsarbeiten der Stahlhülle. Ende April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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