„Wir werden uns noch mal über den Offshore-Terminal in Bremerhaven unterhalten müssen“, meinte Philippe Kavafyan, Geschäftsführer von MHI Vestas Offshore Wind während der Windforce in der Bremerhavener Stadthalle.

„Wir werden uns noch mal über den Offshore-Terminal in Bremerhaven unterhalten müssen“, meinte Philippe Kavafyan, Geschäftsführer von MHI Vestas Offshore Wind während der Windforce in der Bremerhavener Stadthalle.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Windforce in Bremerhaven: Mahnende Worte trotz großer Offshore-Ziele

3. September 2020 // 20:05

Zwar müsste die Windenergie-Branche wegen neuer Ausbauziele jubeln. Doch während der Konferenz Windforce in Bremerhaven gab es trotzdem mahnende Worte.

„Politisch verursachter Fadenriss“

Die Bundesregierung hat die Ausbauziele der Windkraft von See für 2040 auf 40 Gigawatt festgesetzt. Und Europa möchte mit dem „European Green Deal“ bis 2050 klimaneutral werden. „Wir begrüßen die erweiterten Ausbauziele, die nationale Wasserstoffstrategie und den Green Deal“, sagte Irina Lucke, Vorstandsvorsitzende des Windenergie-Branchenverbandes WAB, der die Windforce organisiert.

Allerdings werde der politisch verursachte Fadenriss beim Ausbau der Windenergie bis 2025 anhalten. Kleine und mittelständische Unternehmen könnten das keine weiteren fünf Jahre durchhalten.

Perspektiven für den Offshore-Terminal Bremerhaven?

Um die Offshore-Potenziale heben zu können, müsse man aber deutlich größere Anlagen installieren als bisher, betonte Philippe Kavafyan, Geschäftsführer von MHI Vestas Offshore Wind. „Und wir werden uns dann auch noch mal über den Offshore-Terminal in Bremerhaven unterhalten müssen“, meinte der Windenergiemanager.

Warum die von der Bundesregierung geplante Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes von den Branchenexperten kritisiert wird, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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