Am Morgen sind die Busse schon mal voll. Symbolfoto Scheer

Am Morgen sind die Busse schon mal voll. Ein Leser sorgt sich deshalb um sein Enkelkind. Symbolfoto Scheer

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Bremerhaven

Wir kümmern uns: "Die Busse sind viel zu voll"

Von nord24
11. November 2015 // 16:20

Jeden Morgen bringt Alfred Abraham seinen Enkel mit dem Bus in die Grundschule. Dafür steigt er an der Haltestelle Waldemar-Becké-Platz ein und fährt bis zur Haltestelle Bürgermeister-Smidt-Straße. Aber eines stört ihn: Die Busse seien viel zu voll.

Busfahrer öffnet die vordere gar nicht mehr

Der Bus der Linie 505/506 komme schon immer so voll an, dass Abraham nicht sicher sein kann, ob er und sein Enkel noch einsteigen können. „Manchmal öffnet der Busfahrer vorne gar nicht mehr die Tür, weil es so voll ist. Dann hat man Glück, wenn man sich hinten noch reinzwängen kann“, ärgert er sich. „Es stimmt, dass die Busse gut gefüllt sind, gerade zur Schülerspitze“, sagt Robert Haase, Vorstand von Bremerhaven Bus auf Nachfrage. „Aber wir sind morgens mit 18 zusätzlichen Einsatzwagen unterwegs, damit alle Schüler eingesammelt werden können, und das klappt auch. Und die Fahrtzeiten sind auf den Unterrichtsbeginn der Schulen abgestimmt.“

"Grundschüler sind so klein und können sich doch gar nicht festhalten"

Außerdem aufgefallen ist Alfred Abraham, dass gerade für kleine Kinder Fahrten in einem vollen Bus schwierig sind. „Die Grundschüler sind so klein, die können sich doch gar nicht festhalten, weil sie nicht gut an die Griffe kommen. Und dazu kommt, dass überfüllte Busse Schwarzfahrern in die Hand spielen. So viele Leute kann der Fahrer nicht kontrollieren.“

Polizei: Keine Unfälle in vollen Bussen dokumentiert

Robert Haase sieht das allerdings anders: „Die Halteschlaufen hängen für Kinder natürlich zu hoch, aber ansonsten sind unsere Busse gut ausgestattet“, sagt er. „An jeder Rückenlehne sind Haltegriffe und an den Seiten kann man sich an den Haltestangen festhalten.“ Eine Nachfrage bei der Polizei ergab zudem, dass keine Unfälle dokumentiert wurden, die im Zusammenhang mit der Beförderung von Schülern stehen. Nicht einmal wegen potenzieller Schwarzfahrerei sorgt sich Robert Haase: „Die Schüler haben eh alle ein Ticket und außerdem führen wir in unregelmäßigen Abständen Schwerpunktkontrollen durch. Dann müssen alle Fahrgäste aussteigen und ihre Fahrscheine vorzeigen.“

Vorschlag: Schnellbus könnte morgens an mehr Stellen halten

Einen Vorschlag für eine Entspannung der Situation hat Alfred Abraham: „Der Schnellbus 511 hält eine Haltestelle vor und eine nach dem Waldemar-Becké-Platz. Dabei ist der Bus immer fast leer. Es wäre viel besser, wenn der Bus unsere Haltestelle anfahren würde und nicht die Schleusenstraße. Denn dort steigt kaum jemand ein oder aus.“

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