Anwohner wie Dagmar Vogt sorgen sich um den Wasserwerkswald in Wulsdorf. Immer häufiger und länger stünden dort Bäume unter Wasser, Die könnten absterben oder umkippen. Dabei seien die Bäume wichtig, weil sie dem Gebiet Wasser entziehen.

Anwohner wie Dagmar Vogt sorgen sich um den Wasserwerkswald in Wulsdorf. Immer häufiger und länger stünden dort Bäume unter Wasser, Die könnten absterben oder umkippen. Dabei seien die Bäume wichtig, weil sie dem Gebiet Wasser entziehen.

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Bremerhaven

Wulsdorf: Sorgen über das viele Wasser

Von Ursel Kikker
6. Juli 2016 // 13:00

Die Trinkwasserförderung in Wulsdorf wurde im Juni aufgegeben. Anwohner befürchten, dass ihre Häuser durch steigendes Grundwasser Schaden nehmen. 36 haben sich bereits bei der Interessengemeinschaft Wasserwerk Wulsdorf gemeldet. Die lädt Betroffene am Dienstag, 12. Juli, um 18 Uhr ins ehemalige Wulsdorfer Buernhus, Bremer Straße 15, ein.

Nach 39 Jahren Wasser im Keller

Auch das Ehepaar Vogt in der Flettnerstraße am Rande von Grünhöfe traute seinen Augen nicht. Nach fast 39 Jahren, die es in seinem Haus wohnt, ist vor ein paar Tagen zum ersten Mal ihr Keller feucht geworden. Die beiden fragen sich, ob das auch mit einer ungenügenden Oberflächenentwässerung zusammen hängen kann. Dieses Problem würde sich zuspitzen, sobald der Grundwasserspiegel steigt, meinen die Grünhöfer.
"Noch kein Anstieg des Grundwassers." Wesernetz
Bislang ist das nach Auskunft der SWB-Tochter Wesernetz noch nicht der Fall. Sie hat fünf Messstellen im Boden des ehemaligen Fördergebiets verankert. Damit verfolgt sie, was sich im Boden tut. Gutachter hatten voraus gesagt, dass sich das Grundwasser nach einem Jahr wieder auf sein natürliches Niveau eingepegelt hat.

Sorge um den Wald

Die Anwohner sorgen sich auch um den Wald, der ihren Angaben nach immer häufiger und in immer größeren Teilbereichen unter Wasser steht. Bäume könnten absterben oder umkippen. Doch ein intakter Wald sei wichtig, weil er dem Gebiet Wasser entziehe, sagen die Bürger.

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