Die Wulsdorfer mit den Sprechern der Stadtteilkonferenz wollen die uralte Feldstein-Katzenkopf-Straße Zingelke gern original bewahren.

Die Wulsdorfer mit den Sprechern der Stadtteilkonferenz wollen die uralte Feldstein-Katzenkopf-Straße Zingelke gern original bewahren.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Wulsdorfer kämpfen um ihr Kopfsteinpflaster

26. März 2021 // 10:00

Wulsdorf ist ein uralter Stadtteil Bremerhavens. Nur noch wenig Historisches zeugt davon. Nun ist eine 200-jährige Feldsteinstraße bedroht.

Authentisches Stück Stadt

In ganz Bremerhaven wehren sich immer wieder Bürger und Bürgerinnen dagegen, Altes abzureißen. Und sei es eine alte Kopfsteinpflaster-Straße. Die Huckel können zu Stolperfallen für zum Beispiel Radler, Rollatoren, Gehbehinderte werden. Aber sie sind eben auch ein authentisches Stückchen Stadt.

Neues Pflaster für Zingelke

Der Interessenskonflikt zwischen Bewahrern und Erneuerern schwelt derzeit auch rund um den historischen Kern Altwulsdorfs: die Zingelke. Ein sehr altes Sträßchen zwischen Jedutenberg und Allerstraße. Die Stadt hat vorgeschlagen, sie rauszurupfen und eine glatte neue Decke zu pflastern.

Alteingesessene brüten Alternative aus

Das wollen die Alteingesessenen aber nicht, die sich mit der Geschichte ihres Orts identifizieren. Zumal nur drei, vier Häuser an der alten Zingelke stehen. Aber selbst passionierte Radfahrer sprechen sich für den Erhalt der holperigen Katzenbuckel aus. Darum haben die Wulsdorfer eine alternative Idee ausgebrütet.

Welche Kompromisslösung die Stadtteilbewohner vorschlagen und wie es eigentlich mit anderen Kopfsteinpflastern in Bremerhaven aussieht, erfahrt Ihr bei NORD|ERLESEN und in der NORDSEE-ZEITUNG.

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