Muss der Nachbau der „Seuten Deern“ nun doch aus Holz sein? Uwe Beckmeyer, der in Berlin über die Bauvarianten verhandelt, versichert, dass das Thema Holz dort hoch bewertet wird. Foto: Hartmann

Muss der Nachbau der „Seuten Deern“ nun doch aus Holz sein? Uwe Beckmeyer, der in Berlin über die Bauvarianten verhandelt, versichert, dass das Thema Holz dort hoch bewertet wird. Foto: Hartmann

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Wunsch nach einer neuen „Seuten Deern“ aus Holz

20. August 2020 // 19:00

Ein originalgetreuer Nachbau der „Seuten Deern“ gilt als zu teuer. Deshalb soll es ein Schiff aus Stahl sein. Allerdings: Der Geldgeber steht auf Holz.

Preiswertes Stahlschiff

„Das Holzschiffbau-Thema ist bislang in Berlin ein sehr gewünschtes Thema“, sagte Uwe Beckmeyer, der im Auftrag der Wissenschaftssenatorin in Berlin ausloten soll, wie der Nachbau der „Seuten Deern“ aussehen darf. 46 Millionen Euro hat der Bund zur Verfügung gestellt. In Bremen und Bremerhaven würde man lieber ein preiswertes Stahlschiff bauen, so dass Geld für die Sanierung der Museumsflotte überig bleibt. Mit einem Fachgutachten, das Vor- und Nachteile aller Varianten untersucht hat, will Beckmeyer nun das zuständige Ministerium in Berlin überzeugen.

Wie der Stand der Verhandlungen zu einer möglichen Überführung der „Schulschiff Deutschland“ ist, lest Ihr jetzt bei NORD|ERLESEN.

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