65 000 solcher Holzplättchen – wie hier an der Wurster Küste bei Dorum-Neufeld – haben Wissenschaftler zusammen mit Helfern in Flüssen und der Nordsee ausgebracht. Ihre Fundorte sollen Aufschluss über Ausbreitungswege von Plastikmüll liefern.

65 000 solcher Holzplättchen – wie hier an der Wurster Küste bei Dorum-Neufeld – haben Wissenschaftler zusammen mit Helfern in Flüssen und der Nordsee ausgebracht. Ihre Fundorte sollen Aufschluss über Ausbreitungswege von Plastikmüll liefern.

Foto: Leuschner

Bremerhaven
Cuxland

Wurster Nordseeküste: Forscher simulieren Weg von Plastikmüll

Von Heike Leuschner
7. Dezember 2018 // 07:00

Gummimatten, Netze, Helme, Taue, Flaschen, Arbeitsbekleidung und sogar gefüllte Kanister. All das landet beinahe täglich an der Wurster Nordseeküste. Mit Holzklötzchen versuchen Forscher den Weg des Mülls nun nachzuvollziehen.

Bremerhaven und Cuxhaven

Unter der Leitung von Meeresbiologin und Doktorandin Rosanna Schöneich-Argent wurden insgesamt 65.000 Holzklötzchen zu verschiedenen Jahreszeiten an 13 Land- und zwei Schiffsstandorten ausgesetzt – auch an der Cuxhavener Kugelbake und von der Fähre Bremerhaven–Blexen mitten auf der Weser.

Klötzchen eintragen

Wer ein Holzklötzchen entdeckt und den Aufdruck liest, erfährt, wie er die Forscher unterstützen kann: Die Nummern müssen in eine Karte unter www.macroplastics.de eingetragen werden. Auch an der Wurster Küste, in Cuxhaven und Bremerhaven sind viele Holzklötzchen gestrandet.

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