Die ausgehobene Erde beim Tunnelbau wird zu einer Aussichtsplattform.

Die ausgehobene Erde beim Tunnelbau wird zu einer Aussichtsplattform.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Zahl des Tages: 142

Von nord24
5. Juli 2016 // 12:00

Arbeiter sind heute auf der Baustelle zum Hafentunnel beschäftigt. Sie sind Betonfacharbeiter, Stahlbetonbauer oder auch Baggerfahrer. Die Baustelle Hafentunnel beschäftigt die meisten Bremerhavener erst, wenn sie in der Cherbourger Straße an der Baustellen-Ampel stehen - häufig auf dem Weg zu Arbeit. Doch für viele Menschen, ist genau das der täglich Arbeitsplatz.

Der Hafentunnel baut sich nicht von selbst

Der Hafentunnel ist ein großes Bauprojekt. Auf der Cherbourger Straße beginnen die Arbeiten auf Höhe der Gaußstraße und ziehen sich bis in den östlichen Teil der Straße. Mit Helmen und Sicherheitsschuhen heben die Arbeiter dort die Baugruben aus, legen Wände trocken und verankern sie, damit sie sich durch den Druck der Erde nicht nach innen neigen.  So lange die Grube noch gebaut wird, ist sie noch nass. Deshalb stehen die Arbeiter in knöcheltiefem Matsch beim Verankern die Wände.

Entlastung für Anwohner und Verbindung für Lkw-Fahrer

Bis 2019 soll der Tunnel fertig gebaut sein. Vor allem Lastwagen sollen ihn dann als Verbindung zwischen dem Hafen und der A27 nutzen. Die Anwohner der Cherbourger Straße sollen dadurch entlastet werden, was Lärm und Abgase angeht.

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