Eisbärin Lale wurde 2013 in Bremerhaven geboren.

Eisbärin Lale wurde 2013 in Bremerhaven geboren.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Zoo am Meer weist Vorwürfe von Tierschützern zurück

Von Ursel Kikker
11. Dezember 2018 // 14:00

Dr. Heike Kück, Direktorin des Zoos am Meer, weist die scharfen Vorwürfe der Tierschutzorganisation Peta an Haltung und Zucht von Eisbären zurück. Die Vorwürfe sind völlig absurd“, sagt Kück.

Faszinierende Tierart

Die Kritik von Peta kennt Dr. Heike Kück zur Genüge. Peta wolle keine Haltung von Großtieren wie Eisbären in Zoos. „Wir werden da keinen Konsens hinbekommen.“ Den Vorwurf, dass der Bremerhavener Zoo die Eisbärenzucht rein aus kommerziellen Gründen vorantreiben würde, weist Kück energisch zurück.

Wohl der Tiere

Es gehe darum, diese faszinierende Tierart zu zeigen, über sie zu informieren und auf ihre Gefährdung hinzuweisen. Mit der Zucht solle sichergestellt werden, dass Zoos auch in Zukunft Eisbären zeigen können. „Bei uns steht das Wohl der Tiere an erster Stelle“, betont die Zoochefin. Alle Vorschriften seien erfüllt, die Haltungsbedingungen mit dem großen Gehege besser als gefordert.

Todesursache unklar

Das Ergebnis der Tierärztlichen Hochschule Hannover zur Todesursache ihrer beiden Jungtiere liegt noch nicht vor. Valeska hatte am Donnerstag Nachwuchs bekommen. Der erste kleine Eisbär starb noch am ersten Tag, der zweite war eine Totgeburt.

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