Polizisten halten während einer Demonstration ihre Schutzhelme unter dem Arm.

Polizisten halten während einer Demonstration ihre Schutzhelme unter dem Arm.

Foto: Becker/dpa

Bremerhaven

Zu wenig Personal: Bremerhavener Polizisten schlagen Alarm

Von Laura Bohlmann-Drammeh
18. September 2018 // 07:00

32.000 Überstunden belasten die Bremerhavener Polizeibeamten, die Kriminalpolizei sieht die öffentliche Sicherheit in Gefahr. Doch eine Lösung ist nicht in Sicht.

"Nicht mehr hinzunehmen"

„Das, was man uns zumutet, ist nicht mehr hinzunehmen“, sagt Ingo Krüger, Leiter des Polizeikommissariats Süd. Eine Schutzpolizistin aus dem Streifendienst stimmt ihm zu. Oft muss sie in ihrer Freizeit einspringen, hat deshalb 320 Überstunden angehäuft. „Es gibt nicht genug Leute, ich kann die Kollegen nicht hängen lassen“, sagt sie.

Kein Budget

Doch ein Abbau der Überstunden ist ebenso wenig in Sicht, wie ein Lohnausgleich. Denn das Budget sieht dafür keinen Spielraum vor. Knut Zimmer vom Polizeikommissariat Nord sagt: „Wir schaffen unsere Arbeit nicht mehr."

Mehr schwere Straftaten

Auseinandersetzung mit schwerer Körperverletzung, versuchter Totschlag, schwerer Raub - all das komme immer häufiger vor, sagt er. Insbesondere in den Kernbereichen Lehes und Geestemündes hätten die Zahlen zu genommen. „Aber dem hat man nie mit mehr Personal Rechnung getragen“, sagt Krüger. Was die beiden Leiter der Kommissariate nun fordern, lest ihr in der NORDSEE-ZEITUNG vom Dienstag.

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