Der seit langem kriselnde Modehersteller Gerry Weber hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt.

Der seit langem kriselnde Modehersteller Gerry Weber hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt.

Foto: Gateau/dpa

Bremerhaven

Zukunft für Gerry-Weber-Shop in Bremerhaven in der Schwebe

Von Susanne Schwan
31. Januar 2019 // 08:00

Die Zukunft für die Mitarbeiterinnen des Gerry-Weber-Shops in der Fußgängerzone in Bremerhaven ist ungewiss. Der Konzern ist pleite und hat Insolvenz beantragt.

Fünf Angestellte in der "Bürger"

Doch wie es in den rund 230 stationären Geschäften weitergeht, ist unsicher. Für die rund 580 Mitarbeitenden ist die Situation eine Hängepartie. Auch für die fünf Angestellten in der "Bürger" 32.

Gehälter bis 2020 gesichert

"Zum jetzigen Zeitpunkt können wir gar nichts über die Zukunft der Standorte sagen, alles ist offen", betont am Mittwoch Unternehmenssprecherin Bärbel Niemeier-Wittland. Betroffen von der Insolvenz sei zwar der Mutterkonzern Gerry Weber International AG, aber nicht die Tochtergesellschaften, zum Beispiel Taifun oder Hallhuber. Die Gehälter der Mitarbeiter sei über das Insolvenzgeld bis 2020 gesichert, heißt es bisher.

Mitarbeiterinnen behalten die Ruhe

"Wir sind nicht in Panikstimmung, wir haben noch nichts von einer Schließung der Filiale gehört", ist unter den Angestellten in Bremerhaven zu vernehmen. Grund für die Pleite der Firma ist offenbar der Druck auf stationäre Geschäfte durch den Online-Handel.

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