Das Alfred-Wegener-Institut an der Doppelschleuse. Im Hintergrund beim Kran ist die aktuelle Baustelle zu sehen.

Das Alfred-Wegener-Institut an der Doppelschleuse. Im Hintergrund beim Kran ist die aktuelle Baustelle zu sehen.

Foto: Luftfoto: Scheer

Bremerhaven

AWI: Fische und Krebse wohnen in Notunterkunft

8. August 2022 // 19:20

Dieser Umzug war nicht geplant: Die Fische und Krebse des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) leben derzeit in einer Notunterkunft.

Schaden in alter Unterkunft

Grund ist ein Schaden in ihrer vormaligen Unterkunft, den gekühlten Hälterungsräumen, in denen das Awi Fische, Krebse und andere Meereslebewesen erforscht.

Salz zerfrisst Boden

Als das AWI den Boden in den Hälterungsräumen erneuern wollte, wurde festgestellt, dass Wasser und Salz die Bewährung in dem Gebäudetrakt zerfressen hatten. Wie Feuchtigkeit und Wasser bis zum Stahl vordringen konnten, ließ sich nicht mehr genau klären.

Neuer Bau für fünf Millionen Euro

Deshalb entsteht gerade für fünf Millionen Euro ein kleiner, zweigeschossiger Zweckbau zwischen den Bürocontainern an der AWI-Zufahrt und dem Zentrum für Aquakulturforschung (ZAF).

Umzug in Container

Doch für die Übergangszeit bis Mitte 2023 mussten die Meerestiere mit ihren Bassins in eine Notunterkunft umziehen: aus dem Anbau am ehemaligen Nordsee-Museum in Container unterhalb der Kurve an der Bussestraße.

Nutzung als Bürofläche möglich

Die alte Unterkunft soll weiter genutzt werden. Doch das ist eine Frage des Gewichts. „Büroflächen oder kleine Labors sind dort noch möglich“, sagt Marion Krüger, Leiterin des Bau- und Facility Management. Aber keine Lasten mit 500 Kilogramm pro Quadratmeter und mehr.

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