Um die Frage "Fisch 5.0 - Was wir künftig essen werden" ging es beim Bremerhavener Fischgipfel.

Um die Frage "Fisch 5.0 - Was wir künftig essen werden" ging es beim Bremerhavener Fischgipfel.

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Bremerhaven

Beim Bremerhavener Fischgipfel dreht sich alles um Trends

Von Ann-Kathrin Brocks
3. Juni 2016 // 08:00

Vegetarier, Veganer, Frutarier, Flexitarier oder doch „good old“ omni vore? Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen sind so vielfältig wie nie und ändern sich zunehmend. Beim Bremerhavener Fischgipfel drehte sich am Mittwochabend alles um die Essenstrends künftiger Generationen.  Motto des Abends: „Fisch 5.0 – was wir künftig essen werden" Zum Auftakt des Abends gewährt die Geschäftsführerin Petra Neykov einen Blick auf die erfolgreiche Arbeit der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG). Vor rund 170 Gästen diskutierten Antje Schubert (Iglo/FrozenFish International), Felix Ahlers (Frosta), Robert Jung (Restaurantkette Nordsee) und Andreas Kremer (Deutsche See) mit Moderator Werner Prill beim Fischgipfel über neue Einkaufs- und Kochtrends, die Veränderungen bei Angebot und Nachfrage, und die Frage, wie das Lebensmittel produzierende Gewerbe auf die veränderten Einstellungen sowie Lebens- und Ernährungsweisen von Kunden und Verbrauchern reagieren kann und muss. Dabei bekannten sich alle Unternehmer zum Standort Bremerhaven.

Verändertes Sortiment

Fisch bleibe, da sind sich alle einig, ein stark nachgefragtes Lebensmittel. Die Kunden, so der Tenor, fordern hohe Qualität zu kleinem Preis, lieben schnell und einfach zubereitete Gerichte und  wünschen sich Offenheit und Transparenz der Unternehmen. Dem Wunsch der Verbraucher, da waren sich alle einig, müssen die Unternehmen verstärkt Gehör schenken. Wichtig sei es, aktuelle Trends frühzeitig zu erkennen und - mit einer Veränderung des Sortiments - zu reagieren. So gibt es inzwischen etwa gluten- und lactosefreien Rahmspinat oder vegetarisches Sushi.

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