Der Ausbau der erneuerbaren Energie im Norden dürfe nicht an den Bau der Stromtrassen Richtung Süden gekoppelt werden, warnt Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD).

Der Ausbau der erneuerbaren Energie im Norden dürfe nicht an den Bau der Stromtrassen Richtung Süden gekoppelt werden, warnt Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD).

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bovenschulte fordert mehr Tempo bei der Energiewende

11. März 2020 // 20:00

Regierungschef Andreas Bovenschulte fordert mehr Tempo bei der Energiewende. Er befürchtet, dass einige den Norden von der Entwicklung abkoppeln wollen.

Fatale Kopplung an Stromtrassen

Bei der Ministerpräsidenten-Konferenz am Donnerstag in Berlin will er Druck machen. Einer zentralen Streitpunkte für den Regierungschef: In den Reihen der CDU gebe es Kräfte, die den Ausbau der erneuerbaren Energien im Norden an den Ausbau der Stromtrassen koppeln wollen. „Das würde eine enorme Verzögerung geben“, warnt Bovenschulte. Der Norden müsse den Ausbau vorantreiben und die Energie, die noch nicht in den Süden transportiert werden kann, für die Produktion von Wasserstoff nutzen.

Welche Ziele Bovenschulte für die Windenergie vereinbaren will, lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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