So sieht die Erweiterungsfläche des Golfplatzes am Bürgerpark in Bremerhaven zurzeit noch aus. Eigentlich sollte der Ausbau zu einer 18-Loch-Anlage im Herbst abgeschlossen sein. Doch die vielen Regenfälle machten den Betreibern einen Strich durch die Rechnung.

So sieht die Erweiterungsfläche des Golfplatzes am Bürgerpark in Bremerhaven zurzeit noch aus. Eigentlich sollte der Ausbau zu einer 18-Loch-Anlage im Herbst abgeschlossen sein. Doch die vielen Regenfälle machten den Betreibern einen Strich durch die Rechnung.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: Ausbau des Golfplatzes am Bürgerpark gerät ins Stocken

Von nord24
2. Januar 2018 // 08:00

Im April schien noch alles in bester Ordnung zu sein: Nach Jahren der finanziellen Schieflage sollte der Golfclub am Bürgerpark von einer Investorengruppe unter Führung des Bremerhaveners Dieter Petram stabilisiert und der Platz zu einer 18-Loch-Anlage ausgebaut werden. Doch inzwischen ist wieder Sand im Getriebe.

Sechsstellige Pacht nicht gezahlt

Dass der Ausbau ins Stocken geraten ist, liegt am schlechten Wetter. Aber auch über die Rückzahlung der sechsstelligen Pachtrückstände und den Ankauf von Grundstücken wird immer noch gestritten. Bis Ende Januar haben sich Stadt und Betreiber für einen letzten Einigungsversuch Zeit gegeben.

Dem Magistrat reißt der Geduldsfaden

Der Hintergrund: Weil die Golfplatz Bremerhaven Grundstücksgesellschaft GmbH und Co KG seit 2013 keine Pacht mehr gezahlt hatte, waren die Schulden zu Beginn des Jahres auf 216.000 Euro angewachsen. Dem Magistrat riss daraufhin der Geduldsfaden. Er beschloss, die Außenstände sofort einzufordern und sie zur Not per Zwangsvollstreckung einzufordern.

Zwangsvollstreckung ausgesetzt

Der inzwischen scharf geschaltete Zwangsvollstreckungsbefehl ist auf Bitten der neuen Gesellschafter bis Ende Januar 2018 ausgesetzt worden, um doch noch zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Weil ein Teil der Pachtschulden inzwischen beglichen wurde, geht es laut Dieter Petram aktuell um einen Betrag von 185.000 Euro. „Er soll beglichen werden, wenn er erwirtschaftet werden kann“, so der Investor.

Abzahlung auf Raten

In den Verhandlungen mit der Stadt geht es nun unter anderem um den Ankauf beziehungsweise Tausch von Grundstücken. Die Betreiber wollen aber auch erreichen, dass die aus ihrer Sicht viel zu hohe Erbpacht im Nachhinein reduziert und der Abzahlung des Restbetrages auf Raten zugestimmt wird. Die Stadt beruft sich dagegen auf den rechtsgültig unterzeichneten Vertrag.

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