Alkohol in Massen: Forscher vermuten, dass Corona-Stress auch Suchtverhalten fördern kann.

Alkohol in Massen: Forscher vermuten, dass Corona-Stress auch Suchtverhalten fördern kann.

Foto: Klose/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Die Pandemie als Suchtrisiko

24. April 2021 // 14:10

Christa Seidel von der Awo-Suchtberatung in Bremerhaven vermutet, dass der Bedarf an Beratung wächst, je länger die Corona-Krise anhält.

Studie sieht Suchtgefahren

Die Kontakt-Vermeidung seit Beginn der Corona-Pandemie als eine der wichtigsten Strategien zu deren Bekämpfung. Der daraus resultierende Stress könnte riskanten Alkohol- und Tabakkonsum sowie Suchtverhalten fördern. Das jedenfalls meint eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim und der Universitätsklinik Nürnberg. Hilfsangebote rund um das Thema Sucht bietet die Awo-Suchtberatungsstelle in der Wurster Straße in Bremerhaven an.

Psychisch belastende Situation

„Wir hatten auch bereits vor Corona ein hohes Besucheraufkommen“, sagt Seidel. Die Psychologin und Leiterin der Suchtberatungsstelle vermutet jedoch, dass der Bedarf an Beratung und Therapie weiter wachsen wird, je länger die Krise anhält: „Die erhebliche Einschränkung der sozialen Begegnungen und der persönlichen Freiheit führt zu erhöhter psychischer Belastung und hat negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit“, meint Seidel. Suchtmittel seien gerade in Krisenzeiten für viele Menschen ein Versuch, psychisch extrem belastende Situationen zu bewältigen.

Was die Psychologin rät, um seelisch gesund durch die Krise zu geraten, lest Ihr lest Ihr im kostenlosen Artikel bei NORD|ERLESEN.

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