Ingrid Gorbunov, Jana Heil und Julienne Kebernik (von links) freuen sich, beim seltenen Präsenz-Unterricht zusammen sein zu dürfen.

Ingrid Gorbunov, Jana Heil und Julienne Kebernik (von links) freuen sich, beim seltenen Präsenz-Unterricht zusammen sein zu dürfen.

Foto: Lammers

Bremerhaven

Bremerhaven: Isoliert im Distanz-Unterricht

24. April 2021 // 16:10

Der seltene Präsenz-Unterricht ist für die Schülerinnen der Berufsfachschule Mode und Design in Bremerhaven wie Urlaub – vom Online-Lernen.

Kaum Gelegenheit zum Kennenlernen

Stattdessen gilt es in der Pandemie meistens, zu Hause online zu lernen. Julienne Kebernik (18), Ingrid Gorbunov (18) und Jana Heil (17) hatten bislang wenig Gelegenheit, sich und ihre Mitschüler überhaupt in der analogen Welt kennenzulernen. Sie sind erst im vergangenen Sommer in dem Bereich Mode und Design an der Berufsbildenden Schule Sophie Scholl gestartet. Dennoch: „Der Kontakt zu den anderen fehlt mir“, sagt Julienne. Umso mehr genießen sie den Fachunterricht in der Präsenz-Variante. Der findet im Wechsel mit anderen Kleingruppen statt. Alle 14 Tage.

Sehnsucht nach schulischer Normalität

Schnelltest, Abstand, Masken – all das gehört heute dazu. Aber auch die persönliche Anwesenheit ihrer Lehrerin Kirsten Meyerhoff, nicht wie sonst während der Pandemie lediglich im Online-Meeting. Sie greift ein, wenn etwas hakt beim Zuschneiden, Stecken oder Nähen. In das Rattern der Nähmaschinen mischt sich immer wieder gemeinsames Lachen. „Ich freue mich schon jetzt so sehr darauf, wenn es wieder jeden Tag so ist“, sagt Julienne. Schulische Normalität als kostbarer Schatz.

Auf welche Weise die Berufsfachschülerinnen den Schulalltag auf Distanz bewältigen, lest Ihr im kostenlosen Artikel bei NORD|ERLESEN.

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