In Weddewarden und auf der Luneplate wurde ein Wolf innerhalb des Bremerhavener Stadtgebietes gesichtet.

In Weddewarden und auf der Luneplate wurde ein Wolf innerhalb des Bremerhavener Stadtgebietes gesichtet.

Foto: Symbolfoto: Archiv

Bremerhaven

Bremerhaven: Jäger sichten Wolf in Weddewarden und auf der Luneplate

Von Klaus Mündelein
24. Februar 2017 // 10:00

Nach der ersten Wolfsichtung in der Stadt Bremen ist die Aufregung dort groß. In Bremerhaven wurde ebenfalls erst kürzlich ein Wolf entdeckt. 

Wolf auf der Luneplate gesehen

Ein Jäger sichtete einen Wolf bereits vor anderthalb Jahren in Weddewarden. Auf der Luneplate wurde vor wenigen Wochen ein weiteres Tier gesehen. „Überrascht sind wir nicht“, sagt Stadtjägermeister Holger Bartels angesichts der vielen Wölfe im Umland.

Sichtungen wurden gemeldet

Die Tiere wurden über die Jägerschaft Wesermünde an die niedersächsischen Dienststellen gemeldet. „In Uthlede gab es ja bereits Sichtungen. Kein Wunder, wenn dann ein Tier auf der Luneplate auftaucht“, sagt Bartels. Wölfe könnten nachts gut und gern 60 Kilometer zurücklegen.

Keine Probleme in Bremerhaven

Risse gab es in Bremerhaven aber noch nicht und offensichtlich auch noch keine unliebsamen Begegnungen mit den Bremerhavenern. Wie sollen sich die Bürger verhalten? „Der Mensch steht nicht auf dem Speiseplan des Wolfs“, sagt Bartels. „Man soll sich bemerkbar machen, aber nicht flüchten“, rät er. Denn nur seine Beutetiere flüchten.

Verhaltenstipps vom Umweltsenator

Der Umweltsenator hat nach der ersten Sichtung eines Wolfes in Bremen nun auch Verhaltensregeln veröffentlicht.
  • Abstand halten, nie darauf zugehen oder gar bedrängen.
  • Unter keinen Umständen Wölfe füttern. Wölfe können durch Fütterung aufdringlich und aggressiv werden.
  • Es ist nicht ungewöhnlich, dass Wölfe vor Autos oder vor Reitern oft wenig Scheu zeigen.
  • Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad Wölfen begegnet, die sich nicht unverzüglich zurückziehen, sollte diese im Auge behalten, aber nicht direkt anstarren, und sich langsam entfernen.
  • Hunde sollen im Wald grundsätzlich angeleint werden.

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