Kleiderständer und Container mit Billigware dürfen schon jetzt eigentlich nur in einem halben Meter Entfernung zum Geschäft aufgestellt werden. Dennoch werden sie oft weit in den öffentlichen Straßenraum hineingeschoben. Das soll untersagt werden. Foto Scheschonka

Kleiderständer und Container mit Billigware dürfen schon jetzt eigentlich nur in einem halben Meter Entfernung zum Geschäft aufgestellt werden. Dennoch werden sie oft weit in den öffentlichen Straßenraum hineingeschoben. Das soll untersagt werden. Foto Scheschonka

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: Kleiderständer in der "Bürger" stehen noch immer im Weg

Von nord24
12. Juni 2018 // 09:00

Immer mehr Kleiderständer und Drahtkörbe versperren den Passanten in der "Bürger" in Bremerhaven den Weg. Dazu kommen jetzt auch noch Billigmöbel und Pflanzen in Plastikkörben, die von der Gastrononmie in den Weg gestellt werden. Das soll in der Fußgängerzone in Bremerhaven nicht mehr erlaubt sein. 

Nichts vorgelegt

Vor acht Monaten hat es einen Beschluss gegeben, der dem Wildwuchs in der "Bürger" einen Riegel vorschiebt. Doch passiert ist bis heute gar nichts. Verantwortlich für die sogenannte Gestaltungssatzung ist die Bauverwaltung. Aber die hat noch nichts vorgelegt.

CDU ist verärgert

Stadträtin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne) hat für die nächste Bauausschusssitzung lediglich einen Zwischenbericht angekündigt. „Das ist entschieden zu wenig“, ärgert sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Raschen. „Damit hätte man schon längst weiter sein müssen.“  Er erwarte von der Verwaltung, dass umgehend gehandelt wird. Ehbauer erklärt die Verzögerung unter anderem „mit einem extrem hohen Krankenstand im Bauordnungsamt“.

"Kundenstopper" sollen untersagt werden

Unterbunden werden soll auch die Unsitte, den Weg der Passanten mit so genannten Kundenstoppern, also Kleiderständern und Containern mit Ramschware zu verstellen.

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