Die Pommes-Pappe wird es bald auf Stadtfesten in Bremen nicht mehr geben. Hier darf künftig nur Mehrweggeschirr benutzt werden. Dass Bremerhaven diese Regelung nun einfach übernehmen soll, kommt bei der Politik in der Seestadt allerdings gar nicht gut an.

Die Pommes-Pappe wird es bald auf Stadtfesten in Bremen nicht mehr geben. Hier darf künftig nur Mehrweggeschirr benutzt werden. Dass Bremerhaven diese Regelung nun einfach übernehmen soll, kommt bei der Politik in der Seestadt allerdings gar nicht gut an.

Foto: Neumann/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Polit-Zoff ums Pommes-Schälchen

Von Klaus Mündelein
8. Mai 2022 // 18:00

In der Stadt Bremen soll Schluss sein mit Einweggeschirr auf Festen. Bremerhaven soll das Gesetz übernehmen. Das schmeckt hier der Politik absolut nicht.

Erst Bier, dann die Pommes

Bereits im kommenden Jahr wird es in der Stadt Bremen das Bier nur aus Mehrweggefäßen geben. Ab März 2024 sollen dann auch Pommes und Pizza nur noch in Mehrwegbehältnissen ausgegeben werden.

Übernahmeempfehlung

Rot-Grün-Rot bittet nun den Senat, mit dem Magistrat zu sprechen, damit in Bremerhaven ein analoges Ortsgesetz verabschiedet wird.

FDP: Eine Anmaßung

Das empfindet Bremerhavens FDP-Chef Hauke Hilz wiederum als ziemliche Anmaßung. „Wir können in Bremerhaven selbst entscheiden, da brauchen wir keine Empfehlung aus Bremen", sagt Hilz. Die Koalition in Bremerhaven empfehle ja auch bei ihren Initiativen nicht die Übernahme in Bremen durch den Senat.

Wie die Bremerhavener Politik mit dem Müllproblem auf Festen umgehen will, lest Ihr morgen in der Nordsee Zeitung.

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