Immer wieder greifen, wie auf diesem Symbolbild aus dem Raum Hildesheim, Zivilpolizisten jugendliche Gangs in den Straßen Bremerhavens auf. Da kursiert jede Menge Alkohol und die Halbstarken verlieren ihre Hemmungen vor kriminellen Attacken.

Immer wieder greifen, wie auf diesem Symbolbild aus dem Raum Hildesheim, Zivilpolizisten jugendliche Gangs in den Straßen Bremerhavens auf. Da kursiert jede Menge Alkohol und die Halbstarken verlieren ihre Hemmungen vor kriminellen Attacken.

Foto: Peter Steffen/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Politik fordert Zentralstelle für jugendliche Straftäter

Von Susanne Schwan
19. November 2018 // 18:00

Mehr als 330 Straftaten im Norden Bremerhavens gehen seit August auf das Konto Jugendlicher: Einbrüche, Diebstähle, Zerstörungswut und auch körperliche Gewalt.

Streetworker

Eine"besondere Einsatz-Organisation" aus Kripo, Zivilstreifen, Streetworkern ist seit Sommer nachts in Lehe und Leherheide auf Achse. Sie greifen jugendliche Gangs auf, schalten Eltern, Ämter und Justiz ein. Doch das genügt der Politik nicht: Die CDU fordert ein "Haus des Jugendstrafrechts", um Übeltäter schnell bestrafen zu können.

Schnellere Konsequenzen

Eine zentrale Stelle für Sachbearbeiter des Jugendamts, Jugendgerichts, der Sozialarbeit und von Streetworkern schwebt der jugendpolitischen CDU-Sprecherin Marina Kargoscha vor. "Verfahren gegen strafmündige Jugendliche ziehen sich so lange hin, dass der Betreffende sich gar nicht mehr an die Straftat erinnert." Auch Fraktionsvorsitzender Thorsten Raschen erhofft sich von solch einer Einrichtung  "zeitnahe Konsequenzen" für die jungen Straftäter. Das Problem: Einige der Übeltäter sind erst 12, 13 Jahre alt und nicht strafmündig.
Was die betroffenen Einrichtungen dazu sagen und wie die Stadt mit 12- und 13-jährigen Tätern umgeht, die noch nicht straffällig sind, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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