Einsatzkräfte haben an der Weser in Bremerhaven die Rettung eines Schwimmers geübt.

Einsatzkräfte haben an der Weser in Bremerhaven die Rettung eines Schwimmers geübt.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhaven: Retter üben für den Ernstfall in der Weser

Von nord24
3. September 2018 // 15:00

"Person in der Weser" hieß es am Montag um 10.07 Uhr in Bremerhaven. Einsatzkräfte haben in der Nähe des Weserstrandbads den Ernstfall geprobt. Glücklicherweise handelte es deswegen bei der Person nur um eine Puppe. Überlebt hätte ein Mensch diesen Vorfall nämlich nicht. 

Gemeinsam im Einsatz

Die Feuerwehr Bremerhaven war gemeinsam mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven, der DGzRS, der Lotsenbrüderschaft Weser 2, der Wasserschutzpolizei Bremerhaven und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Bremerhaven im Einsatz.

Starke Strömung

Die Puppe wurde bei ablaufendem Wasser unter den Ponton der Seebäderkaje gezogen. Die Strömung sei unberechenbar, betonen die Beteiligten. Nach 25 Minuten konnte der Dummy "gerettet" werden. Eine Aufhebung des Badeverbots am Weserstrandbad kommt für die Retter nicht in Frage. Einen sicheren Bereich gebe es nicht. "Der gefährliche Bereich beginnt sobald Sie anfangen zu schwimmen", sagt Tim Bergmann von der Feuerwehr Bremerhaven.

Große Gefahr

Etwa vier Mal im Jahr erreicht die Bremerhavener Feuerwehr die Meldung: "Person in der Weser". 2014 kam zuletzt ein Weserschwimmer in Bremerhaven ums Leben. "Die Menschen unterschätzen die Gefahr. Selbst der Weltmeister im 100-Meter-Schwimmen, kommt gegen diese Strömung nicht an", erklärt Bergmann.

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