Bei Crash-Kurs-Küste machen Polizei (Foto Jörn Müller), Rettungsdienste, Notfallseelsorger, Feuerwehr, Schulamt und andere Beteiligte in der Pauluskirche gemeinsame Verkehrsprävention. Foto Scheschonka

Bei Crashkurs-Küste machen Polizei, Rettungsdienste, Notfallseelsorger, Feuerwehr, Schulamt und andere Beteiligte in der Pauluskirche gemeinsame Verkehrsprävention.

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Bremerhaven

"Crashkurs Küste" soll Schüler sensibilisieren

Von Ann-Kathrin Brocks
15. Juni 2016 // 14:59

In jedem Jahr kommen in Deutschland weit mehr als tausend junge Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Viele weitere tausend Menschen werden schwer verletzt. Auch in Bremerhaven haben sich in der nahen Vergangenheit wieder einige schwere Unfälle ereignet. Beim Präventionsprojekt „Crashkurs Küste“ appellierten Polizei, Feuerwehr, Seelsorger und Angehörige am Mittwoch an 200 Elftklässler der Bremerhavener Schulen, sich und andere im Straßenverkehr nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Anschauliche Schilderungen in der Pauluskirche

"Der Anteil von jungen Verkehrsteilnehmern, die schwere Unfälle verursachen, ist überproportional hoch", erklärt Polizeisprecher Michael Rißmüller. Wie belastend jeder Verkehrsunfall für die Einsatzkräfte ist, berichteten Einsatzkräfte und Angehörige von Opfern am Mittwoch in der Pauluskirche.
Crashkurs Küste in der Pauluskirche in Lehe

Eine Rettungssanitäterin berichtet davon, wie sie der Mutter eines 16-Jährigen an der Unfallstelle vom Tod des Sohnes berichten musste. Beim Crashkurs Küste erzählen die Rettungskräfte von ihren Erlebnissen. (msr)https://nord24.de/bremerhaven/crashkurs-kueste-soll-schueler-sensibilisierenPosted by Nord24de on Mittwoch, 15. Juni 2016

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Crashkurs Küste in der Pauluskirche in Lehe

Eine Rettungssanitäterin berichtet davon, wie sie der Mutter eines 16-Jährigen an der Unfallstelle vom Tod des Sohnes berichten musste. Beim Crashkurs Küste erzählen die Rettungskräfte von ihren Erlebnissen. (msr)https://nord24.de/bremerhaven/crashkurs-kueste-soll-schueler-sensibilisierenPosted by Nord24de on Mittwoch, 15. Juni 2016

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Crashkurs Küste in der Pauluskirche in Lehe

Eine Rettungssanitäterin berichtet davon, wie sie der Mutter eines 16-Jährigen an der Unfallstelle vom Tod des Sohnes berichten musste. Beim Crashkurs Küste erzählen die Rettungskräfte von ihren Erlebnissen. (msr)https://nord24.de/bremerhaven/crashkurs-kueste-soll-schueler-sensibilisierenPosted by Nord24de on Mittwoch, 15. Juni 2016

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Eine Rettungssanitäterin berichtet davon, wie sie der Mutter eines 16-Jährigen an der Unfallstelle vom Tod des Sohnes berichten musste. Beim Crashkurs Küste erzählen die Rettungskräfte von ihren Erlebnissen. (msr)https://nord24.de/bremerhaven/crashkurs-kueste-soll-schueler-sensibilisierenPosted by Nord24de on Mittwoch, 15. Juni 2016

Mutter erfuhr an Unfallstelle vom Tod des Sohnes

Ein Polizist erzählte, wie nahe es ihm ging, als der Sohn eines Bekannten bei einem Unfall starb - und er an der Unfallstelle im Einsatz war. Eine Rettungssanitäterin berichtete davon, wie sie der herbeigeeilten Mutter eines 16-Jährigen an der Unfallstelle vom Tod des Sohnes berichten musste. Und eine Rednerin bewegte die Schüler, als sie erzählte, wie der tödliche Verkehrsunfall des Bruders das Leben der gesamten Familie veränderte.

Blick aufs Handy kann das Leben kosten

Es waren anschauliche Schilderungen schrecklicher Ereignisse wirklicher Verkehrsunfälle. "Wir wollen mit den Geschichten nicht schockieren, sondern nachdenklich machen", erklärt Polizeisprecher Michael Rißmüller. Es gehe vor allem darum, die jungen Menschen aufzurütteln – und zu zeigen, dass schon eine kleine Ablenkung wie ein kurzer Blick aufs Handy das Leben kosten kann.

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