800 Kilogramm Kokain sollen sechs Angeklagte nach Bremerhaven geschmuggelt haben.

800 Kilogramm Kokain sollen sechs Angeklagte nach Bremerhaven geschmuggelt haben.

Foto: Symbolfoto: Colourbox

Bremerhaven

Drogenschmuggler vor Gericht: 800 Kilo Kokain nach Bremerhaven gebracht

Von Laura Bohlmann-Drammeh
7. September 2017 // 17:45

Sechs Männer stehen in Bremerhaven vor Gericht. Sie sollen 800 Kilogramm Kokain in die Seestadt geschmuggelt haben.

Sechs Angeklagte und 800 Kilogramm Kokain

In Bremerhaven stehen sechs Männer vor Gericht, die sich wegen „unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ verantworten müssen. Am Mittwoch war der erste Prozesstag. Insgesamt 800 Kilogramm Kokain sollen die sechs Angeklagten zwischen Anfang 2016 und April 2017 nach Bremerhaven eingeführt und damit gehandelt haben.

Aus Südamerika nach Bremerhaven

Die Männer sind zwischen 40 und 50 Jahre alt, dem ältesten Angeklagten werden 10 Straftaten zur Last gelegt, den übrigen vier bis zehn Straftaten. Der älteste Angeklagte soll daran beteiligt gewesen sein, 479 Kilogramm Kokain in Containern aus Südamerika über den Bremerhavener Hafen eingeführt zu haben. Insgesamt sechs Fälle von Einfuhr und zwei Fälle von Handel mit Kokain wirft die Staatsanwaltschaft den Männern vor.

15 Kilo Kokain im Keller

In den anderen vier Fällen konnten die Ermittler das Kokain sicherstellen, bevor es in Umlauf geriet. Bei einer Hausdurchsuchung haben die Ermittler außerdem 15 Kilo Kokain im Keller eines der Angeklagten gefunden, ebenso wie einen Revolver.

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